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Vereinbarung unterzeichnet

Geschwindigkeiten bis zu 1000 Mbit/s: So will die Telekom schnelles Internet nach Bernau bringen

Besiegeln Zusammenarbeit mit ihrer Unterschrift: (von links) Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) und Norbert Kreier von der Deutschen Telekom.
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Besiegeln Zusammenarbeit mit ihrer Unterschrift: (von links) Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) und Norbert Kreier von der Deutschen Telekom.

Die Deutsche Telekom beabsichtigt, ihr Glasfasernetz in der Gemeinde Bernau auszubauen. Wie der Konzern mitteilt, sollen mit Abschluss des Ausbaus rund 3300 Haushalte mit einer Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s Daten herunter- und mit 200 Mbit/s heraufladen können.

Bernau – Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber zeigt sich sehr erfreut über die Pläne der Telekom, das Gebiet eigenwirtschaftlich auszubauen. „Vor allem, dass unser Gewerbegebiet ‚Am Anger‘ ausgebaut wird, ist ein wichtiger Aspekt für die gesamte Infrastruktur des ganzen Ortes.“

Wunsch nach höherer Geschwindigkeit

Dort bestehe, so Biebl-Daiber, schon lange der Wunsch nach einer höheren Geschwindigkeit für den Datentransfer. Um die Grundstücke und Gebäude an das Glasfasernetz anschließen zu können, braucht die Telekom jedoch die Zustimmung der jeweiligen Eigentümer. Die will die Gemeinde Bernau im Vorfeld informieren. In der Nachbargemeinde Rimsting wartet man mitunter noch auf solche Angebote.

Dort hatte die Kommune eine Beraterfirma damit beauftragt, den Markt zu erkunden. Nachholbedarf in Blick auf Geschwindigkeit herrscht dabei derzeit in den Gebieten Ratzinger Höhe, Burgersdorf-Otterkring, Westernach und Reit. Dort liegen die Verbindungsgeschwindigkeiten zum Teil unter 25 Megabit pro Sekunde.

Ähnliche Vereinbarung mit Prien

Im Jahr 2017 baute die Telekom Teile ihres Glasfasernetzes in der Region aus, um Teile von Rimsting und Prien mit höheren Bandbreiten versorgen zu können. Damals kam die sogenannte Vectoring-Technologie ins Spiel, um auch über die Kupferdrähte der letzten Meile schnelle Geschwindigkeiten fahren zu können.

In Prien schloss die Marktgemeinde kürzlich eine ähnliche Vereinbarung wie die Nachbarkommune Bernau mit der Telekom ab. Dort sollen künftig 2400 Haushalt in den Genuss schneller Glasfaserleitungen kommen. Auch hier verspricht die Telekom Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit beim Hochladen der Daten.

Vorerst ohne Anschlusskosten

„Glasfaser ist die Schlüsseltechnologie für unsere digitale Gesellschaft. Das neue Netz erhöht die Attraktivität unserer Kommune. Es sichert die Zukunftsfähigkeit als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Der Glasfaseranschluss steigert außerdem den Wert einer Immobilie“, sagte Priens Bürgermeister Andreas Friedrich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Anfang kommenden Jahres sollen die ersten Haushalte angeschlossen werden. Sowohl für Bernau als auch für Prien gilt: Wer sich mit seinem Haus oder Wohnung direkt mit Glasfaser versorgen lassen will, kann sich bis Anfang 2023 die Kosten für den Anschluss von rund 800 Euro sparen. Diese übernimmt bis zu diesem Tag die Telekom selbst.

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