Nach Betriebsunfall Ende Dezember

Literweise Gärreste traten in Bernau aus - Bachbett wird gespült

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Bernau - Am 28. Dezember 2019 ereignete sich ein Betriebsunfall bei Bernau. Die Folge: Literweise Gärreste floss auf Felder und in angrenzende Gewässer.

Ende Dezember 2019 kam es zu einem Betriebsunfall in der Biovergärungsanlage der Finsterwalder Umwelttechnik GmbH & Co KG. Ein Schlauchstück hatte sich gelöst und somit traten literweise Gärreste aus.


Am 30. Dezember hieß es dann von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes aus, dass das Wasserschutzgebiet von dem Unfall nicht gefährdet sei. Durch den Austritt der Gärreste seien keine weiteren Schäden an den Feldern und der Umwelt aufgetreten, hieß es am 10. Januar. Einzig einige Feldern könnten überdüngt sein.

Doch nun sehe die Lage anders aus, Aufräumarbeiten stehen an:


Auf Anfrage der Redaktion von rosenheim24.de erklärte Ina Krug vom Landratsamt Rosenheim: "Aktuell gibt es noch Reinigungsarbeiten auf dem Firmengelände. Etwa die Hälfte des Substrats ist auf das Gelände des Unternehmens geflossen und wurde bereits am 28.12.2019 dort aufgenommen und einer Verwertung zugeführt. In der letzten Woche und aktuell fanden noch Reinigungsarbeiten statt, um die Geruchsbelästigung zu verringern. In Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim und den Fischereiverbänden wird an den Einleitestellen noch das Bachbett gespült."

ics

Quelle: rosenheim24.de

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