Bürgermeister zu Todesdrama in Weisham bei Bernau

"Eine unfassbare Tragödie, die die ganze Gemeinde bewegt!"

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Bernau am Chiemsee - Die schlimme Tragödie im Weiler Weisham hat die Gemeinde Bernau am Samstag in Schockstarre versetzt. Bei dem schrecklichen Unglück kamen zwei Menschen ums Leben.

Über die Identität der beiden Toten war bislang nur bekannt, dass es sich um eine Mann und eine Frau handelt. Mehr wollte die Polizei zunächst nicht bekannt gegeben. Von vor Ort war zudem gemeldet worden, dass es sich möglicherweise um ein Ehepaar gehandelt haben könnte. Jetzt berichtet das Oberbayerische Volksblatt, dass es sich bei den Opfern tatsächlich um ein verheiratetes Paar gehandelt habe. Der Mann sei 72, die Ehefrau 69 Jahre alt gewesen.

Zur Unglücksursache gibt es nach wie vor keine gesicherten Erkenntnisse. Bei der Feuerwehr Bernau hat man jedoch einen Verdacht. "Schnell stellte sich heraus, dass eine extrem hohe Konzentration an Kohlenmonoxid im Haus ist. Bei dem Gas handelt es sich um ein geruchloses und hoch giftiges Gas. Der Austritt war bedingt durch eine Ölheizung im Keller des Hauses", schrieben die Floriansjünger bereits am Samstagnachmittag in einem Facebook-Post.

Nachbarn und Gemeinde unter Schock

Die Nachbarn und die Gemeinde stehen nach wie vor unter Schock. "Es ist ganz, ganz schlimm, was dort passiert ist", sagte ein Anwohner der Zeitung. Und Bürgermeister Philipp Bernhofer ergänzte gegenüber dem OVB: "Das ist eine unfassbare Tragödie, die die ganze Gemeinde bewegt."

Bei dem Unglück am Samstagmorgen hatten - entgegen erster Angaben - nicht die Angehörigen, sondern vermutlich eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes die beiden leblosen Personen in dem Haus in Weisham entdeckt. Trotz sofortiger Reanimation durch die Rettungskräfte kam für die beiden Personen letztlich jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch deren Tod feststellen

Feuerwehreinsatz an Wohnhaus in Weisham bei Bernau

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Zudem wurde auch ein Gutachter eingeschaltet. Die beiden Leichen wurden ins Institut für Rechtsmedizin nach München gebracht. Dort soll im Laufe der Woche die genaue Todesursache festgestellt werden.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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