Wappen im Wahlkampf

Schon wieder: "Wappen-Klau" im Wahlkampf

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BL-Bürgermeisterkandidat Philipp Bernhofer gegenüber der Chiemgau-Zeitung: "Wir haben versucht, unsere Verbundenheit zur Heimat zum Ausdruck zu bringen."

Bernau - Im Wahlkampf ist das Wappen der Kommune ein Tabu. Immer wieder kommt es aber vor, dass Kandidaten oder Gruppierungen das Wappen "für sich entdecken" - so jetzt auch in Bernau.

Für große Aufregung hat im Januar die Wahlkampf-Broschüre von Priens Bürgermeister Jürgen Seifert gesorgt. Seifert nutzte das Wappen der Marktgemeinde und löste dadurch teils hitzige Diskussionen aus. Ähnliches ist jetzt auch in der Nachbargemeinde Bernau passiert - mit einem weitaus geringeren Aufschrei.

Die Bernauer Liste (BL) hat einige Wahlplakate mit den Wappen von Bernau und Hittenkirchen versehen. Laut Chiemgau-Zeitung habe Bürgermeister Klaus Daiber im Gemeinderat deshalb an die gesetzlichen Regelungen erinnert: Eine Verwendung der Wappen sei nur mit Genehmigung der Gemeinde zulässig. Mit dieser Erinnerung habe Daiber die BL nicht vorführen wollen, vielmehr gehe er davon aus, dass die Verwendung des Wappens aus Nichtwissen geschehen sei, so die Chiemgau-Zeitung.

Die BL wurde aufgefordert, die Wappen zu überkleben - "und die Sache sei aus der Welt geschafft", so Daiber.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Chiemgau-Zeitung sowie auf ovb-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

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