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Zeichen der Hoffnung in Zeiten von Corona

Bernauer Kurpark hat seinen eigenen Tempel bekommen

Der Säulentempel ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kunstkreises Bernau und lädt die Besucher zum Innehalten ein. Ebenso soll er in Zeiten der Corona-Pandemie ein Zeichen der Hoffnung sein, wie eine der Künstlerinnen, Corinna Brandl, im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen erzählt.

Bernau – Am Morgen kamen die Bauhof-Mitarbeiter, und halfen, das Kunstwerk im Kurpark südlich vom Musikpavillon am Hang aufzustellen. Mit einem Erdbohrer hätten sie neun etwa 40 Zentimeter tiefe Löcher für die Säulen angelegt, berichtet Brandl. Jede der 2,50 Meter langen Kunststoffsäulen sei von einem anderen Künstler zu einem eigenen Thema gestaltet.

Geradlinigkeit und Liebe

So sind auf einer von ihnen Mini-Spielzeugautos zu sehen, die hintereinander schnurgerade in der Senkrechte nach oben fahren und als Zeichen für Geradlinigkeit stehen.

Brandl zum Beispiel stellte Adam und Eva zum Thema „Liebe im Paradies“ dar. Auf weißem Untergrund brachte sie Japan-Papier auf, auf denen sie expressionistische Skizzen in farbiger Tusche anfertigte. Abgedeckt und somit wetterfest gemacht ist das Ganze mit Acryl-Lack.

Oben schließe jeweils ein Kapitel die Stele ab, erklärt Brandl weiter, zum Beispiel in Form einer goldenen Kugel, eines Turbans oder einer Spielzeugfigur. Miteinander verbunden seien die im Kreis angeordneten, knapp etwa zwei Meter aus dem Boden ragenden Säulen am oberen Ende von Metallbögen.

Kunstwerk bleibt bis Ende Oktober stehen

Auf die Idee für solch einen Miniatur-Tempel im Bernauer Kurpark seien sie und Dorothea Tielemann gekommen, nachdem sie einen Film über den Künstler Bernd Zimmer und sein Kunstsäulenprojekt „Stoa“ gesehen hätten, schildert Brandl. Tielemann habe als ehemalige Kunstlehrerin gewusst, wie dies technisch umzusetzen sei.

Bis Ende Oktober soll das Kunstwerk stehenbleiben. Der Gemeinderat hatte per Beschluss sein Einverständnis dazu gegeben.

Ein Ort zum Nachdenken und Innehalten

„Wir wollten einen sakralen Ort im Freien schaffen“, erklärt die Künstlerin weiter. Er solle ein Symbol sein für Ruhe und Besinnlichkeit. „Wir möchten den Betrachter gerne zum Nachdenken, Innehalten und in sich Hineinspüren anregen. Einfach im Wissen darum, dass da noch mehr ist, als der äußerliche Alltag“, so Brandl. Gerade in Zeiten von Corona solle der Tempel als Zeichen für Hoffnung, Auftrieb und Freude stehen.

Rubriklistenbild: © Tourist-Info Bernau

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