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Aus der Bürgerversammlung

Der Radweg von der Ortstafel Bernau Richtung Prien kommt endlich

Der Radweg vom Ortsausgang bis zur Tankstelle ist bereits abgesteckt, in diesen Tagen beginnt der Bagger mit seinen Arbeiten.
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Der Radweg vom Ortsausgang bis zur Tankstelle ist bereits abgesteckt, in diesen Tagen beginnt der Bagger mit seinen Arbeiten.

Lange musste die Gemeinde Bernau um das Teilstück für Radfahrer an der viel befahrenen Straße Richtung Autobahnkreisel kämpfen, jetzt gehen die Arbeiten los. Noch eine zweite gute Nachricht hatte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) dabei, sie betrifft die Querungshilfe. Und auch der Hitzelsberg war Thema.

Bernau – Die Schulden der Gemeinde Bernau werden sich heuer voraussichtlich nicht auf die ursprünglich geplanten rund sieben Millionen Euro erhöhen, sondern bei rund 6,3 Millionen Euro bleiben. Dies sagte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) auf der Bürgerversammlung am Donnerstagabend (14. Oktober) in der Mehrzweckhalle. Grund dafür sind höhere erwartete Gewerbesteuereinnahmen. In ihren Rechenschaftsbericht ging sie nicht nur auf trockene Zahlen ein, sondern schilderte den Sachstand zu aktuellen Projekten, unter anderem Sachstand des Verfahrens für das Hotelprojekt am Gut Hitzelsberg.

Gutachten für die wertvollen Pflanzen

Laut Bürgermeisterin mussten für die notwendige Änderung des Bebauungsplans am Hitzelsberg noch mehrere Aufgaben erfüllt werden, Gutachten hätten gefehlt, vor allem zu den wertvollen Pflanzen am Südhang. Sie versicherte: „Die Wiesen dort bleiben und werden nicht bebaut.“ Die Öffentlichkeit dürfe weiter auf dem Weg hinaufgehen. Eine Veranstaltung zur Bürgerinformation sei geplant, auch was die geplante Straße betrifft.

Eine weitere große Maßnahme sei der Radweg vom Ortsende Richtung Prien fast bis zur Einfahrt der Tankstelle mit Querungshilfe, um gefahrloser die Straße zum Radweg nach Prien wechseln zu können. Das Staatliche Bauamt Rosenheim übernehme die Kosten für die Querungshilfe, die Gemeinde Bernau müsse die Kosten allerdings auslegen.

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Der Radweg sei bereits abgesteckt und der Bagger am Tag der Bürgerversammlung angekommen. Im Gespräch mit den OVB Heimatzeitungen ergänzte die Bürgermeisterin, dass die Trasse noch vor dem Winter aufgeschüttet sein solle und im Frühjahr asphaltiert werde. Die Gemeinde habe lange um dieses Radwegstück. Die circa 600 Meter kosteten fast 600 000 Euro, würden aber über das LEADER-Programm gefördert.

Was die Gemeinde seit eineinhalb Jahren „unheimlich beschäftigt“ sei das Sicherheitskonzept beim Strandbad in Felden. Dieses sei in mehrere Zonen eingeteilt worden, etwa in Badebereich und Sportzone.

Ohne Badeaufsicht bleibt die Rutsche gesperrt

„Wichtig ist, dass der Gast weiß, wo er sich befindet“, erklärte sie. In einem Bereich, der zur sichtbaren Abgrenzung eingezäunt wird, befände sich zu bestimmten Zeiten eine Badeaufsicht. Wenn keine Badeaufsicht vor Ort sei, müsse die Rutsche gesperrt werden.

Der Rückbau der Rasthausstraße sei abgeschlossen. Die Uferpromenade sei nun Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Zur Neugestaltung der Parkplätze erklärte Biebl-Daiber, dass die Gemeinde momentan dabei sei, ein Parkleitsystem zu organisieren, um dem „wahnsinnigen Aufkommen“ Herr zu werden. Teilweise parkten die Urlauber, die sich nicht zurechtfänden, auf dem Radweg. Schon am Minikreisel sollten sie informiert werden, wo und ob Parkplätze frei sind.

Neue Park-Automaten in Felden lesen Codes

Die geplanten neuen Kassenautomaten seien in der Lage, Geld zu wechseln und den Code der Kurgarte zu lesen für Vergünstigungen der Gäste Bernaus. „Bis zur nächsten Saison sollte alles stehen“, meinte sie. Derzeit warte man noch auf den Förderbescheid, „dann geht‘s los“.

Zum Neubau des Kampenwandsaals erklärte Biebl-Daiber, dass die Gemeinde „eine Kröte schlucken“ habe müssen. Er werde aus Gründen des Brandschutzes kleiner ausfallen und künftig nur mehr bis zu 199 Personen fassen. Das Neujahrskonzert der Musikkapelle Bernau zum Beispiel werde deshalb künftig in die Mehrzweckhalle verlegt. In Absprache mit den Vereinen könnten andere Veranstaltungen stattfinden. Als Aufwertung bezeichnete sie, dass der neue Kampenwandsaal barrierefrei sein werde.

Breitbandausbau für unterversorgte Flecken

Sehr viel Geld investiere die Gemeinde Bernau in den Breitbandausbau. Unterversorgte Flecken sollen erschlossen werden, der Gemeinderat habe eine Markterkundung beschlossen.

Zum Thema Energie und Klimaschutz berichtete die Bürgermeisterin, dass auf dem Parkplatz in Bernau-Felden vier neue E-Ladepunkte entstanden seien und diese auf acht erweitert werden könnten. Außerdem werde die Straßenbeleuchtung auf LED und einheitliche Lampen umgestellt. Biebl-DAiber sprach bei dieser Maßnahme von 70 Prozent Einsparung an Strom und Kohlendioxid.

Gute Gästezahlen:

Die Übernachtungszahlen im Tourismus von Juni bis September, seien sehr gut gewesen, berichtete Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) auf der Bürgerversammlung: „Wir hoffen, dass es so weitergeht.“Die Tourist-Info habe eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, etwa Kur- und Gartenkonzerte sowie erstmals das erfolgreiche Open-air-Kino im Bernauer Kurpark. Dies sei bereits ein Projekt der neuen Leiterin der Tourist-Info, Anja Abel, gewesen. Am großen Hofflohmarkt, der über die ganze Gemeinde Bernau verteilt auf privaten Grundstücken stattfand, seien 190 Stände beteiligt gewesen. Biebl-Daiber erwähnte in Ihren Zahlen unter anderem auch, dass 218 Kinder der Gemeinde Bernau in den fünf Kindertagesstätten untergebracht seien. Alle hätten einen Platz bekommen.

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