Interview: Arzt entwaffnet Pistolenschützen

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Bernau/Prien - Oberarzt Andreas Bock hat im Februar den Pistolenschützen aus Prien überwältigt und entwaffnet. Chiemgau24.de hat jetzt mit ihm über seine unglaubliche Tat gesprochen.

Durch sein Eingreifen rettete Andreas Bock, Oberarzt im Medical Park Chiemseeblick, wahrscheinlich einigen Menschen das Leben. Er überwältigte und entwaffnete nicht nur den 39-jährigen Pistolenschützen, sondern übernahm auch die Erstversorgung des angeschossenen Opfers. Doch wie kam es dazu, dass er so beherzt eingriff? "Ich habe schon mit Geiselnahmen kontakt gehabt und habe auch schon häufiger Patienten gehabt, die damit gedroht haben, sich selbst oder andere umzubringen. Durch Schulungen mit Polizei-Einsatzkräften bin ich auf gewisse Schlüssel-Situationen hingewiesen worden und weiß, wie man sich in solchen Situationen verhalten sollte."

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Für den Oberarzt stehe aber in so einem Fall immer die Eigensicherheit und die Sicherheit der Beteiligten im Vordergrund. "Ich habe aber nach dieser relativ kurzen Schussfolge nur Angst gehabt, dass dieser Mensch das ganze Magazin auf die Leute weiter leer macht." Und seine Angst war nicht unbegründet. Neben seiner geladenen Waffe hatte der Schütze auch noch 38 Patronen in seiner Tasche dabei.

Doch würde er in einer ähnlichen Situation wieder eingreifen? "Ich denke, dass ich wieder so reagieren würde, weil ich mir in diesem Fall absolut sicher war, dass ich den Täter überwältigen kann."

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © ps

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