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CSU hört den Bernauern zu

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Sucht das Gespräch mit den Bernauern: CSU-Bürgermeisterkandidat Christian Hügel.

Bernau - Bei der Veranstaltung "CSU hört zu"  konnten die Bernauer am Donnerstagabend den heimischen Politikern ihre Wünsche und Ideen für die Gemeinde näherbringen.

Vor allem bei der Attraktivität im Bernauer Zentrum und Belastung durch den Durchgangsverkehr wünschen sich die Bürger Verbesserungen. Diese beiden Handlungsschwerpunkte wurden bei der Veranstaltung "CSU hört zu. Wie sieht Bernau 2025 aus?" deutlich.

Rund 45 Gäste diskutierten am Donnerstag fast zweieinhalb Stunden bei der Gemeinschaftsveranstaltung von CSU, FU und JU Bernau-Hittenkirchen im "Jägerhof" und brachten dabei ihre Ideen sowie Kritik an. Auch Bürgermeisterkandidat Christian Hügel war begeistert von der regen Beteiligung der Bürger: "Wir brauchen eine neue 'Kultur des Miteinanders' zwischen Bürgern und Gemeinde." Er wolle die Kommunikation mit der Bevölkerung und ihre Einbindung verbessern. Hügel betonte, bei großen Entscheidungen müssten Bürgermeister und Gemeinderat das Miteinander mit den Bürgern suchen.

Gemeinderätin und JU-Vorsitzende Irene Daiber hatte zum Einstieg noch einmal die Ergebnisse der JU-Umfrage vom Frühjahr vorgestellt. Fraktionssprecher Rainer Wicha berichtete über die Maßnahmen im Ortszentrum in den vergangenen Jahren. Viel Zustimmung bekam Gemeinderat Gerhard Jell, der die Angebote der Gemeinde für die verschiedenen Generationen vorstellte. Konkret regte er ein Mehrgenerationenhaus und Plätze zur Begegnung an.

In der von Gemeinderatskandidatin Marion Farhandi moderierten Diskussion wurde immer wieder ein Gesamtkonzept für das Ortszentrum eingefordert. Die Verkehrssituation in der Chiemseestraße sei unbefriedigend, die Straße müsse insgesamt attraktiver gestaltet werden und ein "schöneres Gesicht" bekommen. Sorge mache besonders der Leerstand von Geschäften. Der Ortseingang von Prien her müsse ansehnlicher und sicherer für Fußgänger und Radfahrer werden.

Ebenso äußerten sich mehrere Besucher kritisch über das Wachstum der Gemeinde und die Ausweisung von neuem Bauland. Besonders im Bereich der Altgemeinde Hittenkirchen müsse man vorsichtig agieren. Konsens bestand, dass das Einheimischen-Modell weiter genutzt werden müsse. Gefordert wurde auch eine bessere Versorgung mit schnellem Internet in allen Gemeindeteilen. Mehr Engagement der Gemeinde erwarteten sich einige Redner beim Tourismus. Die Pflege von Natur und attraktiver Landschaft sowie neue Angebote müssten Hand in Hand gehen.

Einige Fragen aus dem Publikum konnte Bürgermeister Klaus Daiber unmittelbar beantworten. Für die kommenden Monate wünschte sich Christian Hügel "spannende und sachliche Diskussionen für die Zukunft Bernaus" und einen fairen Wahlkampf.

Pressemitteilung CSU/Christian Hügel

Quelle: rosenheim24.de

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