Bernau: Zwölf Tonnen Sandsäcke verbaut

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Bernau - Nun konnte auch Bernaus Bürgermeister Klaus Daiber eine Bilanz nach dem Hochwasser ziehen. Dabei stellt er fest: "Wir sind glimpflich weggekommen".

Am Samstagabend um 20.40 Uhr fing es an! Da nämlich kam der erste Notruf: "Unser Keller läuft voll. Wir brauchen eine Pumpe." Was folgte war ein Einsatzmarathon, mit allein mehr als 100 Notrufe in der Nacht zu Sonntag.

Wie die Chiemgau-Zeitung am Dienstag berichtet, erhielt die Bernauer Feuerwehr dabei Unterstützung von den Feuerwehren aus Rottau, Hittenkirchen, Frasdorf und aus der Umgebung von Wasserburg. Auch viele Bürger, insbesondere Jugendliche, boten am Feuerwehrhaus spontan ihre Hilfe an.

Die Feuerwehr verbaute 800 Stück Sandsäcke mit einem Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Die ehrenamtlichen Helfer arbeiteten zusammen 2500 Stunden. Kein Wunder also, dass Bürgermeister Daiber diese Einsatzbereitschaft lobte.

Ärgerlich sein der "Hochwassertourismus" gewesen, sagte Daiber im Gemeinderat. Besonders in Felden hätten parkende Autos im Bereich des Chiemseeufers die Rettungswege blockiert.

Hochwasser am Chiemsee:

Hochwasserlage am Chiemsee

Hochwasserlage am Chiemsee

Quelle: rosenheim24.de

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