Straßenbauamt: Grunderwerb in Bernau ist nur noch "Formsache"

Jetzt geht's rund

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Bernau - Die A8 sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Jetzt scheint eine Einigung in Bezug auf einen geplanten Kreisverkehr an der Ausfahrt Bernau in Sicht zu kommen.

Lesen Sie hier den Originalartikel aus der Chiemgau-Zeitung:

Kreisverkehr kommt in Sicht

Der Kreisverkehr an der Ausfahrt Bernau der Autobahn München-Salzburg scheint nun doch in Sicht zu kommen. Zumindest ist sich das Straßenbauamt in Rosenheim jetzt sicher, von einem Eigentümer den Grund und Boden zu bekommen, den die Behörde für die Anlage des Kreisels noch benötigt. Gegenüber der Chiemgau-Zeitung betonte Abteilungsleiter Christian Reichl am gestrigen Dienstag, dass der Grunderwerb "nur noch eine Formsache" sei.

Noch einen anderen Zungenschlag hatte vor kurzem die Einschätzung von Abteilungsleiter Wolfgang Bernrieder. Er sagte, dass der Grundstückseigentümer noch einmal eine Forderung gestellt habe und ein weiteres Gespäch vonnöten sei (wir berichteten).

"Dass es nur noch am Widerstand eines Grundstücksbesitzers hängt, dass die Maßnahme noch nicht verwirklicht werden kann, ist nicht der Fall", unterstrich Reichl. Inzwischen sei sich das Bauamt mit dem Grundeigentümer "einig", es fehle also nur noch die "rechtsverbindliche" Unterschrift im notariellen Vertrag. Die Unterzeichnung erfolge Anfang 2010.

"An dem Grunderwerb wird die Maßnahme also im nächsten Jahr nicht scheitern oder sich verzögern, da es sich hierbei inzwischen nur noch um eine Formsache handelt", so der Abteilungsleiter. Dem Grundstückseigentümer seien in den letzten Wochen die entsprechenden Ausführungspläne übergeben und die neuen Grenzen abgesteckt worden. Sie hätten dessen Zustimmung gefunden. Und entsprechend seien sich dann Bauamt und Grundeigentümer einig geworden.

Nach der Vertragsunterzeichnung ist der Baubeginn laut Reichl nur noch abhängig von der Mittelbereitstellung durch Bund und Land.

Auch Bürgermeister Klaus Daiber bricht eine Lanze für den Grundstückseigentümer. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates betonte der Rathauschef, dass die Grundstücksverhandlungen "als solche abgeschlossen" seien. Lediglich der Standort einer Werbeanlage müsse noch neu festgesetzt werden. "Kaufpreis und Fläche sind endverhandelt", betonte der Bürgermeister. Daiber sprach von einer "unguten Sache", wenn Bernrieder den Eindruck erwecke, als ob der Grundstückseigentümer die Veräußerung des Grundstücks "blockieren" würde.

pü/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser