Was sich in Bernau verbessern muss

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Bürgermeister Klaus Daiber wird die Ergebnisse der Umfrage sicher auch interessiert studieren.

Bernau - Die Junge Union hat die Bürger befragt wie sie die Lebensqualität in der Gemeinde bewerten. Die Ergebnisse der Umfrage und was sich noch verbessern soll:

Eine insgesamt positive Rückmeldung zur Gemeindepolitik hat die Junge Union Bernau-Hittenkirchen auf ihre Umfrageaktion bekommen. Wichtige Projekte vor Ort werden mit gut bewertet und unterstützt. So bekam etwa das Kinderbetreuungsangebot (Note 1,9) viel Zustimmung.

Insbesondere die Lebensqualität (1,6), die Freizeitmöglichkeiten (2,1) und die Grünflächen und Parks (1,9) werden sehr geschätzt. „Uns freut, dass viele hinter der Arbeit von dem Bürgermeister und Gemeinderat stehen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass es in einigen Bereichen Handlungsbedarf gibt“, sagte JU-Vorsitzende und Gemeinderätin Irene Daiber.

Leerstände in der Chiemseestraße kritisiert

So wird von manchem sorgenvoll gesehen, dass es einige Leerstände es in der Chiemseestraße und im Ortszentrum gibt. Folglich wird von der Aufwertung der Chiemseestraße noch mehr erwartet (2,6).

Am Seeufer bekommen das Schwimm- (2,3) oder Unterhaltungsangebot (2,4) eine noch recht gute Resonanz. Gewünscht werden ausreichend Ruhezonen (2,7) und ein gutes gastronomisches Angebot (2,5). Ein Dorn im Auge ist mehreren Teilnehmern der Aktion die laute Autobahn am See. Immer wieder wurde positiv wie negativ die geplante Gastronomie beim Uferspitz thematisiert.

Nur befriedigend für Wohngebiete und Einkaufsmöglichkeiten

Die derzeit ausgewiesenen Gewerbeflächen (2,2) werden begrüßt, die Entwicklung der Wohngebiete (2,7) und Einkaufsmöglichkeiten (2,7) als befriedigend bewertet. Ganz oben auf der Wunschliste steht beim Einzelhandel die Ansiedlung eines Drogeriemarkts.

Verkehrsanbindung bekam gute Bewertung

Sehr gute Noten gab es für das Hallenbad (1,8) und die Verkehrsanbindung (1,4). Allerdings wird mehrmals gewünscht, dass die Straßen besser saniert werden. Am Bahnhof vermissen manche ausreichend Parkplätze. Das kulturelle Angebot bekam eine 2,4. Im Dorfgarten bemängelt eine ganze Reihe an Bürgern die Pflege des Tretbeckens.

Ergebnisse in das CSU-Wahlprogramm einfließen lassen

„Wir werden uns überlegen, wo wir als junge Bernauer unseren Finger in die Wunde legen müssen“, betonte Daiber. CSU-Vorsitzender Christian Hügel sagte bei der Übergabe der Ergebnisse zu, die Rückmeldungen zu berücksichtigen und in das Wahlprogramm der CSU einfließen zu lassen.

Insgesamt beteiligten sich 52 Bernauer und Hittenkirchner an der Umfrage. Sie gaben zum Teil sehr detaillierte Anmerkungen und Hinweise ab.

Quelle: Pressemitteilung Junge Union Bernau-Hittenkirchen

Quelle: rosenheim24.de

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