"Miteinand' für Bernau"

Bernau - Die CSU-Bernau hat mit Christian Hügel einen Nachfolger für den scheidenden Klaus Daiber gefunden. Das sind die Ziele des Bürgermeister-Kandidaten:

Christian Hügel soll nach dem Willen der Bernauer CSU-Mitglieder Nachfolger von Bürgermeister Klaus Daiber werden. Die Ortshauptversammlung der CSU Bernau-Hittenkirchen stellte den 35-jährigen Gemeinderat und CSU-Vorsitzenden Ende Juli im Gasthof „Kampenwand“ als ihren Bürgermeisterkandidaten auf. Hügel setzte sich mit rund 60 Prozent der Stimmen gegen seine beiden Mitbewerber, Zweiter Bürgermeister Matthias Vieweger und Alexander Klein, durch.

Nicht nur verwalten, sondern gestalten

„Miteinand‘ für Bernau: Ich möchte auf die Bürger zugehen und unsere Heimat gemeinsam gestalten“, sagte der frischgebackene CSU-Bürgermeisterkandidat. Daiber und der CSU-Kreisvorsitzende, Landtags-abgeordneter Klaus Stöttner, gratulierten ihm zur Wahl und wünschten viel Erfolg. Hügel hatte in seiner Vorstellung seine Schwerpunkte skizziert. Dazu gehört eine schlagkräftige Verwaltung. „Ich will Bernau aber nicht nur verwalten, sondern gestalten.“ Arbeitsplätze müssten vor Ort geschaffen, die Familien unterstützt werden. Hügel betonte, er wolle besonders auf den Erhalt der Natur und den Charakter der örtlichen Strukturen, wie etwa in Hittenkirchen, achten. Neben der permanenten Stärkung der Chiemseestraße als Zentrum der Gemeinde, soll nach seinen Worten auch ein Schwerpunkt auf der Aufwertung des historischen Ortszentrums rund um die Kirche liegen.

Gemeinde des Miteinanders

Im Mittelpunkt stehe aber die Unterstützung des Ehrenamts und des vielfältigen Lebens vor Ort. „Ich will eine Gemeinde des Miteinanders“, sagte Hügel. Der amtierende Bürgermeister Daiber hatte vor der Aufstellung über seine Amtszeit von bald el-feinhalb Jahren berichtet. Wesentlich Entscheidungen, wie der Standort für das neue Rathaus samt Umfeld an der Chiemseestraße, die Fortsetzung der Aufwertung des Seeufers, den Bau des neuen Kindergartens St. Laurentius und die Sanierung des Hittenkirchner Kindergartens, die Schaffung des Hauses der Musik, die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses und vieles weitere fallen in die Verantwortung von Daiber. Hügel warb nach seiner Wahl für einen engen Schulterschluss und versprach, seine beiden Mitbewerber eng einzubinden.

Der Bernauer CSU-Bürgermeisterkandidat ist verheiratet und hat zwei Kinder. Beruflich leitet der gelernte Journalist das Büro eines Europaabgeordneten. In der Gemeinde ist Hügel Kultur- und Kindergartenreferent, im CSU-Kreisverband arbeitet er als Stellvertretender Vorsitzender in der Führungsmannschaft mit.

CSU Ortsverband Bernau-Hittenkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © CSU Ortsverband Bernau-Hittenkirchen

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