Bestnote für BRK-Hilfe

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Stiftung Warentest zeichnete Hausnotruf des Roten Kreuzes aus. Persönliche Beratung im Vordergrund

Übersee - Durch den Einsatz eines Hausnotrufs konnte das Leben von Franziska Eder gerettet werden. Die Stiftung Warentest zeichnete diesen Dienst nun aus.

Für Franziska Eder (Name von der Redaktion geändert) aus Übersee war der kurze Weg vom Gartenhäuschen in die Wohnung fast nicht mehr zu schaffen. Ihre rechte Körperseite fühlte sich plötzlich wie taub an und verwirrt setzte sich die 72jährige im Haus auf den Boden. Auch ihre Zunge war wie starr und so hatte Franziska Eder keine Möglichkeit um Hilfe zu rufen. Schnell drückte sie den Knopf an ihrem Handgelenk und kurze Zeit später traf der Rettungsdienst ein. Franziska Eder hat ihren Schlaganfall dank der schnellen Hilfe durch den Hausnotruf überlebt. Die Stiftung Warentest zeichnete jetzt diesen Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit der Bestnote aus.

Schon vor vielen Jahren hatte sich Franziska Eder in Absprache mit ihrem Sohn für den BRK-Hausnotruf entschieden. Die Überseerin lebt mit Hund und Katzen allein und wollte deshalb Sicherheit rund um die Uhr. „Ich bin heute noch überrascht wie schnell damals Hilfe da war,“ erinnert sie sich. „Das Armband mit dem Knopf hatte ich schon fast vergessen, weil es für mich so selbstverständlich ist. Jetzt weiß ich, dass es Hilfe in höchster Not bedeuten kann.“

Über 180 Kunden im Landkreis, die auf den Hausnotruf des BRK vertrauen, denken ähnlich. Die Stiftung Warentest untersuchte jetzt zwölf verschiedene Anbieter, darunter die Hausnotrufdienste des Roten Kreuzes in Berlin und München, die sich mit der Note 2,3 sich an die Spitze der Bewertungen setzten. Der Hausnotruf des BRK überzeugte mit seinem Kundenservice, wie auch mit der Beratung im Vorfeld und der Einrichtung der Technik. „Jetzt ist unsere Qualität bestätigt worden“, urteilt BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer stolz. „Das Testergebnis motiviert uns noch mehr neue Kunden von unserem Service zu überzeugen.“

Kontakt mit der Notrufzentrale

Als Franziska Eder in Übersee zu Boden gegangen war und sie den Alarmknopf an ihrem Handgelenk gedrückt hatte, wurde automatisch die Zentrale des Hausnotrufes, die sich in Starnberg befindet, alarmiert. Hier hatte der Mitarbeiter sofort alle Daten der Überseerin auf dem Bildschirm und per Freisprechanlage machte er sich aus den wenigen Sätzen, die er mit Franziska Eder wechselte, ein Bild der Lage und alarmierte sofort den Rettungsdienst. Bis dieser eintraf blieb der Mitarbeiter mit Franziska Eder in Kontakt, beruhigte sie und sprach ihr Mut zu. „Meine Angst wurde durch diese Verbindung weniger und so waren die Minuten bis der Notarzt in die Wohnung kam, weniger schlimm.“

Informationen über das BRK-Hausnotrufsystem, wie auch den Mobil-Notruf des Roten Kreuzes, gibt es beim BRK-Kreisverband, Irmi Ditsch, unter der Telefonnummer 0861 - 98973 – 31.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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