Bilderbuch-Wetter zum Gautrachtenfest

Hittenkirchen - Rund 3500 Trachtlerinnen und Trachtler sowie Blasmusikanten feierten am Sonntag den 90. Geburtstag des Trachtenvereins Hittenkirchen.

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Ein Bilderbuch-Wetter war dem 75. Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbandes in Hittenkirchen beschert. Rund 3500 Trachtlerinnen uns Trachtler mit ihren Fahnenabordnungen aus dem Chiemgau sowie aus Bräunlingen im Schwarzwald fanden sich zusammen mit 19 bayerischen und tiirolerischen Blasmusikapellen und über 30 festlichen Motivwägen ein, um gemeinsam mit dem Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen deren 90. Geburtstag zu feiern.

Gautrachtenfest in Hittenkirchen

Erster Höhepunkt des Festtages war der Gottesdienst, den Abt Petrus Höhensteiger vom Kloster Schäftlarn zusammen mit Pfarrer Korbinian Kreuz sowie mit Kaplan Josef Steindlmüller und Pater Virgil feierte. Alle vier Geistlichen gehören von ihrer Kindheit an dem Trachtenverein Hittenkirchen an. Abt Höhensteiger ging in seiner Predigt auf die Bedeutung der Heimat und der Tracht ein. „Heimat zu haben ist ein Geschenk Gottes, man muss aber auch bereit sein, die Heimat mit anderen zu teilen“. Und weiter sagte der Prediger: „Nur wer weiß, woher wir kommen, weiß auch, wohin wir wollen“, er beendete seine Worte mit dem Spruch „Ad multos annos“ und er wünschte dem Trachtenverein Hittenkirchen und dem Gauverband noch einen weiteren guten Festverlauf.

Festzug beim Gautrachtenfest

Die musikalische Gestaltung übernahmen die Wildenwarter Blasmusikanten unter der Leitung von Wolfgang Kink und die Vereinigten Chöre von Hittenkirchen. Gauvorstand Ludwig Entfellner hatte in seinem Grußwort allen Grund, dem Trachtenverein Hittenkirchen zu danken und er sagte: „Eine unserer Aufgaben ist es, mit Veranstaltungen Treffpunkte und Plattformen zu schaffen. Wenn es uns gelingt, dabei den Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, dann haben wir für uns, für die Jugend und für die Zukunft gewonnen“. Der Erlös der Kirchenkollekte wurde der Kranken- und Bürgerhilfe Bernau zur Verfügung gestellt. Mittags ließen es sich Trachtler, Musikanten und Gäste im großen Festzelt gut gehen. Am Nachmittag platzte dann der kleine Ort Hittenkirchen fast aus den Nähten, als der Umzug von Farbenpracht und Frohsinn, sowie vom einzigartigen Chiemsee- und Bergkettenblick geprägt war. Immer wieder Beifall gab es für die mit viel Liebe hergerichteten Festwägen und für die Rosserer, die ihre sauber herausgeputzten Pferde einspannten. Nach dem Festzug konnten die Hittenkirchener Gastgeber eine verdiente Maß im Festzelt genießen und bei Blasmusik wurde noch rege und lange geratscht. Für alle beteiligten Trachtenvereine gab es zur Erinnerung schöne Ehrengaben.

Rubriklistenbild: © hö

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