Es bleibt bei Brunnen für die Kreisel-Insel

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Der Entwurf von Gini Jenne, der Siegerin des Ideenwettbewerbs, sieht unter anderem so genannte Schilfflöten vor rund um die Steinquader, aus denen das Wasser sprudeln soll. Auf die drei hohen Fahnenmasten wird aus Kostengründen verzichtet.

Prien - Trotz Kritik, auch aus den Reihen des Marktgemeinderates, hält Bürgermeister Jürgen Seifert an dem Vorhaben fest, die Mittelinsel des neuen Kreisels an der Ortseinfahrt mit einem Brunnen zu gestalten.

Der Wasseranschluss war während der Bauzeit bereits gelegt und vom Marktgemeinderat mit dem Gesamtpaket seinerzeit auch einstimmig bewilligt worden.

Vor der jüngsten Marktgemeinderatssitzung sei dem Gremium bei einem Ortstermin mithilfe von Schablonen die vorgesehene Gestaltung demonstriert worden, berichtete Seifert. Anwesend waren auch die beiden Preisträger des Ideenwettbewerbs, den die Gemeinde zur Ausgestaltung der Mittelinsel durchgeführt hatte, Gini Jenne und Klaus Ritzinger.

Jennes Entwurf, der den ersten Preis gewonnen hatte, soll Seifert zufolge in weiten Teilen umgesetzt werden. Der Bürgermeister hat dieser Tage im Steinbruch in Mailing drei große Steinquader ausgesucht, aus denen später das Wasser sprudeln soll. Dazu müssen noch Löcher durch das Gestein gebohrt werden.

Verzichtet werde aus Kostengründen auf die drei Flaggenmasten aus Jennes Vorschlag, an denen im nautischen Alphabet "Prien am Chiemsee" stehen sollte. Ein Termin für die Realisierung des Brunnens steht noch nicht fest.

Währenddessen hat Seifert den Obst- und Gartenbauverein Prien und Umgebung in einem Schreiben gebeten, die Pflege der Anlage zu übernehmen. Die Kosten würde die Gemeinde tragen.

Bestellt worden sind außerdem schon vor längerer Zeit Blumenkästen für die Verschönerung der Randbereiche des Kreisverkehrs.

Noch keine Ergebnisse gibt es von den Verkehrsbeobachtungen der örtlichen Polizei. Nach der Eröffnung des Kreisverkehrs waren - auch im Gemeinderat - Stimmen laut geworden, die lange Rückstaus beklagten, vor allem im morgendlichen Berufsverkehr auf den Staatsstraßen aus Rimsting und Frasdorf beziehungsweise Atzing ortseinwärts.

Angeregt wurde in diesem Zusammenhang, die Ampel auf der anderen Seite der Prien-Brücke auf Höhe der Galerie auszuschalten, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Entscheidung hängt von den Erkenntnissen der Polizei ab, die die Situation vor Ort drei Monate lang im Auge behalten wollte. Der zuständige Sachbearbeiter der Inspektion ist derzeit in Urlaub.

db/Chiemgau-Zeitung

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