Blick auf den künftigen "Medical-Park Chiemseeblick"

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Bernau - Vom US-Rasthaus zur Reha-Klinik: So soll der künftige "Medical-Park Chiemseeblick" einmal aussehen.

Diese fotorealistische Ansicht der Priener Architektengemeinschaft Etschmann + Sedlmeir aus der Vogelperspektive verrät, wie aus dem einstigen US-Rasthaus in Bernau-Felden eine 150 Betten fassende Reha-Klinik der Freiberger Holding wird. Das Unternehmen mit Sitz in Amerang will nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Euro investieren und rund 200 neue Arbeitsplätze schaffen. "Dies ist eine positive Entwicklung" befand denn auch Bürgermeister Klaus Daiber, als der Gemeinderat über den Bauantrag zum Umbau zu entscheiden hatte. In einer nur zehnminütigen Diskussion, in der auch die verschiedenen künftigen Ansichten präsentiert wurden, stießen die Pläne des Projektleiters Dr. Konstandinos Dikeos durch die Bank auf Zustimmung. Wenn Kritik laut wurde, dann nur verhalten. So wurde etwa das Flachdach auf dem Quergebäude (links im Bild) moniert. Dazu hieß es, damit werde einer Auflage des Denkmalamtes Rechnung getragen, die klar die alte von der neuen Bausubstanz trennen wolle. Beklagt wurde ferner, dass - wie bisher - kein öffentlicher Fuß-/Radweg entlang der Autobahn vorgesehen sei. Dafür, so der Projektleiter, fehle eingedenk des geplanten vier Meter hohen Naturwalls einfach der Platz. Einstimmig segnete das Gremium den Bauantrag ab.

re/Chiemgau-Zeitung

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