PTG braucht 2010 gut 2,5 Millionen Euro

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Prien (ch-z) - Die Marktgemeinde muss ihrer Tochtergesellschaft, der Priener Tourismus GmbH (PTG), im nächsten Jahr voraussichtlich 2,55 Millionen Euro zuschießen.

Das geht aus dem Wirtschaftsplan der PTG hervor, den der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig genehmigt hat.

Erträgen von rund 2,94 Millionen stehen Aufwendungen von zirka 5,49 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich der Fehlbetrag von 2,55 Millionen, erläuterte PTG-Geschäftsführer Ferdinand Reb dem Gremium im großen Saal des Rathauses. Das sind etwa 222.000 Euro mehr, als für heuer als Zuschuss veranschlagt worden war.

Als Hauptgrund nannte er Umsatzrückgänge von voraussichtlich 180.000 Euro durch die geplante Schließung des Prienavera für zehn Wochen in den Monaten April bis Juni. Wie wiederholt berichtet, soll das Dach des Erlebnisbades für zirka eine Million Euro erneuert werden. Die Umsätze würden um weitere 30.000 Euro sinken, wenn im angrenzenden Strandbad kein Eintritt mehr verlangt würde. Die Öffnung sei aber in der Haushaltsklausur des Marktgemeinderates abgelehnt worden, so Reb.

Weitere Hütten für Christkindlmarkt

Einsparungen bei Energie- und Wasserverbrauch durch die zwangsweise Schließung des Prienavera sind zwar im Wirtschaftsplan ebenfalls berücksichtigt, können aber nur einen geringen Teil der Umsatzausfälle kompensieren.

Trotz knapper Mittel will die PTG 2010 in das so genannte mobile Anlagevermögen investieren. So sollen die technische Ausstattung der Kursäle weiter verbessert, die Weihnachtsbeleuchtung erweitert und zusätzliche Hütten für den Christkindlmarkt angeschafft werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Stegauflagen aus Holz im Strandbad des Prienavera auszuwechseln und einen Parkplatz für Wohnmobile einzurichten.

db/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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