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Einsatz von drei Gemeinden: Wie sie „das Herzstück“ vom Chiemsee erhalten wollen

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Von: Elisabeth Kirchner

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Vereint stark: (von links) Rimstings zweiter Bürgermeister Thomas Schuster, Rimstings TI-Leiterin Gabriele Oberloher, Breitbrunns Bürgermeister Anton Baumgartner, Breitbrunns TI-Leiterin Marion Igel, Eggstätts TI-Leiterin Julia Hausmann und Eggstätts Bürgermeister Christian Glas.
Vereint stark: (von links) Rimstings zweiter Bürgermeister Thomas Schuster, Rimstings TI-Leiterin Gabriele Oberloher, Breitbrunns Bürgermeister Anton Baumgartner, Breitbrunns TI-Leiterin Marion Igel, Eggstätts TI-Leiterin Julia Hausmann und Eggstätts Bürgermeister Christian Glas. © Kirchner

Mit der Arbeitsgemeinschaft Naturpalette wollen Breitbrunn, Eggstätt und Rimsting seit 30 Jahren den Fremdenverkehr gemeinsam fördern.

Breitbrunn/Eggstätt/Gstadt/ Rimsting – Den Fremdenverkehr fördern, und das interkommunal, war seinerzeit die Absicht der vier Gemeinden Breitbrunn, Eggstätt, Gstadt und Rimsting, als sie vor gut 30 Jahren die Naturpalette als Arbeitsgemeinschaft gründeten. Auch wenn Gstadt 2018 ausstieg, arbeiten die anderen drei Gemeinden nach wie vor am Ziel, den Fremdenverkehr gemeinsam zu fördern.

Bei einer kleinen Jubiläumsfeier sicherten sich die Teilnehmergemeinden weitere Zusammenarbeit zu. Wichtig ist dabei das Standortmarketing, betonte Julia Hausmann, Leiterin der Eggstätter Tourist-Info, bei dem Treffen. „Vor allem die überregionale Bewerbung der Naturpalette stemmen wir – auch aus finanziellen Aspekten – gemeinsam, wie beispielsweise Werbeschaltungen in großen Reisezeitschriften.“ Daneben legen die Gemeinden gemeinsam ein Gastgeberverzeichnis der Naturpalette sowie ein gemeinsames Gastronomieverzeichnis auf.

Mehr aus der Region: https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/

Das neue Gastgeberverzeichnis wird im Februar vom CAT in München auf der f.re.e. 2023, Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse, gezeigt werden. Ab 2024 soll das Gastgeberverzeichnis dann schrittweise erweitert werden – um unsere drei Orte noch attraktiver zu präsentieren. Und zum anderen geht es um den Erhalt des Naturwegs. Für alle angeschlossenen Gemeinden das „Kernstück.“ Auf 42 km Länge erstreckt sich der Naturweg, den man mit dem Rad, aber auch zu Fuß erkunden kann. Radfahrer und Wanderer können dabei nicht nur Ausblicke auf die Chiemgauer Alpenwelt und den Chiemsee, sondern auch ruhige Flecken genießen. Man kann aber auch die Orte der Naturpalette und die Anrainergemeinde Gstadt am Chiemsee besuchen oder die kleinen Sehenswürdigkeiten der Region besichtigen. Auch Abkürzungen und individuelle Touren können mit der Karte (zu finden in allen Tourist-Infos oder online unter www.naturpalette-chiemsee.de) geplant werden.

Für Christian Glas, Bürgermeister von Eggstätt, ist der Naturweg „das Herzstück. Hier stehen Naturerlebnis und Entschleunigung im Mittelpunkt.“ Überhaupt sei die interkommunale Zusammenarbeit gut und wichtig: „Ein Jeder profitiert durch und vom Miteinander.“

Sein Breitbrunner Kollege, Anton Baumgartner, sieht das ähnlich. Die Zusammenarbeit sei „relativ unkompliziert und gut,“ die gemeinsamen Werbe-Anstrengungen „effektiv und zielgerichtet.“ Dem kann sich Andreas Fenzl, Rimstinger Bürgermeister, nur anschließen.

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