Breitbrunnerin "stinkt" dieser Anblick

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Um diese Hundetoilette in Mühln geht es.
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Breitbrunn - Eine Hundetoilette im Ortsteil Mühln wird regelmäßig als Restmüll-Tonne missbraucht. Das "stinkt" einer Anwohnerin sehr, da so die Hundehaufen oft davor liegen bleiben.

Eine Anwohnerin hat uns jetzt auf das Problem aufmerksam gemacht. Regelmäßig werde die Hundetoilette am Chiemsee-Ufer mit Restmüll vollgestopft. "Dadurch ist natürlich dann kein Platz mehr für den eigentlichen Zweck der Tonne; nämlich den Hundekot." Oft würden die Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einfach liegenlassen oder in die Büsche schmeißen. Ihr stinkt das gewaltig, denn das Hundeklo steht genau an ihrer Grundstücksgrenze. "Gerade bei heißen Temperaturen stinkt es brutal."

Auch werde die Tonne, ihrer Ansicht nach, nicht oft genug geleert. "Seit Samstag sieht es so aus, wie auf meinen Fotos." Sie fordert von der Gemeinde eine extra Mülltonne in Mühln, in die Urlauber und Passanten ihren Restmüll werfen können. "Wir leben nun mal in einer Fremdenverkehrs-Region. Da müssen eben Alternativen für die Urlauber geschaffen werden, um ihren Müll loszuwerden."

Da das Hundeklo mit Restmüll vollgestopft ist, bleiben die Hundehaufen davor liegen.

Doch genau da liegt der Knackpunkt, weiß auch Bauamtsleiter Bert Vodermair: "Wir hatten in Mühln schon einmal eine Restmüll-Tonne aufgestellt. Allerdings mussten wir sie wieder abmontieren, weil einige Anwohner die Tonne für ihren Hausmüll missbraucht haben." Er versicherte aber, dass die Hundetoilette regelmäßig geleert werde. Auch für Bürgermeister Anton Baumgartner ist die Angelegenheit nicht neu: "Wir haben in der Gemeinde mehrere Hundeklos aufgestellt. Doch komischerweise haben wir nur in Mühln das Problem, dass der Restmüll in den Tonnen entsorgt wird."

Bürgermeister Anton Baumgartner: "Ich bin nicht glücklich mit dem Zustand."

Er geht davon aus, dass nicht die Urlauber dafür verantwortlich sind: "Wenn man sich den Abfall so ansieht - mit weggeworfenen Zeitungen und Müllbeuteln - dann sieht es mir schon eher nach Hausmüll aus. Ich denke, dass der Müll von jemanden stammt, der in Mühln tätig ist oder dort ein Segelboot hat." Eine neue Restmüll-Tonne aufzustellen, würde seiner Ansicht nach das Problem nicht lösen. "Dann wird dort wieder der Hausmüll entsorgt und die Tonne quillt über."

Er hat einen anderen Lösungsansatz und fordert die Anwohner zum Handeln auf: Falls sie jemanden dabei erwischen, wie er seinen Hausmüll in die Hundetoilette stopft, sollen sie sich bei der Gemeinde melden. "Wenn wir konkrete Anhaltspunkte haben und denjenigen identifizieren können, dann bin ich auch bereit, mich darum zu kümmern; denn glücklich bin ich mit dem Zustand auch nicht."

Quelle: rosenheim24.de

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