Bti-Einsätze werden künftig billiger

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Gstadt/Gollenshausen - Künftig dürfen die Chiemsee-Anliegergemeinden dank einer Genehmigung des bayerischen Umweltministeriums bei Bedarf zweimal jährlich das Mittel Bti einsetzen.

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Seit heuer darf der Hubschrauber das Bti auch auf Flächen am Rande des Naturschutzgebiets am Mündungsdelta der Tiroler Ache in den Gemeinden Grabenstätt und Übersee ausbringen - und in Zukunft auch an der Alz in Seebruck.

Mückenbekämpfung am Chiemsee

Im Zuge der Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten wird auch die Kostenbeteiligung der Kommunen neu geregelt. Bisher floss die Einwohnerzahl zu 80, die Fläche zu 20 Prozent in die Berechnung ein. In Zukunft ist die Einwohnerzahl nur mehr zu 70, die Fläche der jeweiligen Gemeinde, auf der Bti eingesetzt werden darf, dafür zu 30 Prozent ausschlaggebend. Darauf hatten sich die Bürgermeister verständigt. Die Regelung muss nun noch von den Gemeinderäten der betroffenen Kommunen bestätigt werden.

Knapp 9000 Euro für zwei Einsätze

Für die Gemeinde Gstadt wirkt sich der neue Schlüssel positiv aus, erklärte Bürgermeister Bernhard Hainz in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung im Gemeindehaus Gollenshausen. Nach dem neuen Berechnungsschlüssel müsste die Kommune für zwei Einsätze demnach knapp 9000 Euro zahlen, gut 500 weniger, als es nach der bisherigen Formel gewesen wären.

Der neue Schlüssel wurde vom Gremium einstimmig genehmigt. Hainz sagte noch, dass er es sehr schade finden würde, wenn nicht alle zehn Mitgliedsgemeinden mitmachen würden. Ein flächendeckender Einsatz könne dann nicht mehr gewährleistet werden, da die Stechmücken oft viele Kilometer weit fliegen würden.

th/db/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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