Selbst in China werben die Chiemgau-Thermen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Petra Steinberger wirbt in luftiger Höhe für die Chiemgau-Thermen Bad Endorf.

Bad Endorf - Die Chiemgau-Thermen werben in so luftigen Höhen und so großer Entfernung wie nie zuvor - nämlich auf einem Berg in China. Und so kam es dazu:

Petra Steinberger, seit vielen Jahren am Empfang der Chiemgau-Thermen tätig, nutzte als Mitglied eine Expedition auf den Mustagh Ata, den dritthöchsten Gipfel des Pamir-Gebirges in der Volksrepublik China, um für ihren Arbeitergeber zu werben. Und so manches Mal wird wohl sie oder ein anderes Mitglied der Expedition an ein wohliges Bad in den Thermen gedacht haben!

"Vater der Schneeberge" wird der 7546 Meter hohe Mustagh Ata von den Einheimischen genannt. Nach einer fünftägigen strapaziösen Anreise durch Kirgistan ereichte die GWC-Mitarbeiterin den Ausgangspunkt Subashi in China und marschierte nebst Kamelen, welche die Ski und schweres Gepäck trugen, zum Basislager auf 4200 Meter. Nach der Gewöhnungsphase an die "dünne Luft" arbeitete sie sich Stück für Stück langsam weiter nach oben mit Hilfe von Esel und Sherpas bis zum Lager I auf 5400 Meter. Ab dort ging es mit angeschnallten Ski weiter durch Seracs und Spalten zum Lager II auf 6200 Meter. Das Atmen fiel der Endorferin zunehmend schwerer und der Rucksack schien hunderte Kilos zu wiegen.

Gigantische Ausblicke und fast 1000 Höhenmeter Abfahrt im Pulverschnee führten zu Freudenausbrüchen, die aber wegen Atemnot in langen Verschnaufpausen endeten. Nach einem Akklimationstag im Basislager stiegen alle Mitglieder der Expedition erneut von Lager I auf und erreichten Lager III auf 6800 Meter.

Am nächsten Tag versuchten sie nach wenig Schlaf auf über 7100 Meter aufzusteigen, mussten jedoch aus gesundheitlichen Gründen 400 Meter unterhalb des Gipfels umdrehen. Nach abermaliger Erholungsphase im Basislager und Wiederaufstieg auf 6800 Meter war der zweite Gipfelsturm-Versuch durch Eiseskälte bei minus 35 Grad Celsius und Schneesturm zum Abbrechen verurteilt.

"Für mich persönlich war es eine gigantische Erfahrung. Die Eindrücke in dieser Höhe sind mit nichts zu vergleichen. Man fühlt sich schwach und klein und freut sich, wieder richtig durchatmen zu können. Ich bin froh, wieder gesund zuhause zu sein und freue mich über mein Erlebnis", so Petra Steinberger im Rückblick auf die Reise.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser