Chiemgauer trifft Michelle Obama

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Florian Zech im Gespräch mit Michelle Obama.

Kapstadt/Breitbrunn - Als Zivi ging er nach Südafrika, er blieb dort und gründete eine Hilfsorganisation für Straßenkinder. Jetzt bekam Florian Zech (24) aus Wolfsberg hohen Besuch - die First Lady kam!

„Michelle Obama ist eine sehr beeindruckende und gleichzeitig sehr bodenständige Persönlichkeit. Das war ein großer und unvergesslicher Tag für mich, die Kinder und unsere gesamte Organisation!“ Florian Zech (24) aus Wolfsberg (Breitbrunn) hat es weit gebracht - mit sozialem Engagement:

Hier können auch Sie Florian Zech und seine Hilfsorganisation AMANDLA EduFootball e.V. mit einer Spende unterstützen

Fern ab der Heimat hat der 24-Jährige nach seinem Zivildienst in Südafrika 2007 die Hilfsorganisation AMANDLA EduFootball e.V. gegründet - mit sichtlichem Erfolg: Mit Hilfe des Fußballs vermittelt die Organisation inzwischen mehr als 2500 Jugendlichen Bildung und Sozialkompetenzen. Der Erfolg hat sich in der Welt herumgesprochen - bis nach Amerika, denn bei ihrem ersten offiziellen Südafrikabesuch ließ es sich Michelle Obama nicht nehmen und besuchte Florian Zech und seine Organisation. Mit ihr kam auch der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.

vod

Florian Zech & Priens Bürgermeister Seifert über AMANDLA EduFootball:

Michelle Obama und Desmond Tutu besuchen AMANDLA EduFootball

Nach einem Treffen mit Nelson Mandela und Zwischenstopps in Pretoria und Johannesburg reiste die First Lady der USA, Michelle Obama, zum Abschluss ihres ersten offiziellen Südafrika Besuchs nach Kapstadt, um dort gemeinsam mit Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu sowie Vertretern von drei ausgewählten Hilfsorganisationen, die Sport als Medium für Bildungsarbeit nutzen, über Themen wie Gesundheit, Bildung und Führungsqualitäten junger Menschen zu sprechen.

Auch die deutsche Organisation AMANDLA EduFootball e.V., die seit gut vier Jahren in den Townships Kapstadts mit Hilfe des Fußballs Jugendlichen grundlegende Bildung und Sozialkompetenzen vermittelt, war Teil der Veranstaltung im Kapstädter WM-Stadion. Gemeinsam mit einer Gruppe von Mädchen und Jungen aus Waisenhäusern und Armutsvierteln rund um Kapstadt nahmen Obama und der inzwischen 80-jährige Tutu an Spielen und Workshops zur Aufklärung über HIV/Aids, Kriminalität, Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsperspektiven und Teamwork teil.   

Michelle Obama und Desmond Tutu mit Kindern der Hilfsorganisation.

Diese Aktivitäten werden täglich für inzwischen mehr als 2500 Jugendliche von AMANDLA EduFootball angeboten und richten sich an traumatisierte Kinder, die ohne Familie und unter extrem schwierigen Umständen aufwachsen. EduFootball wurde 2007 von dem jungen Deutschen Florian Zech im Anschluss an sein Auslandszivildienst in einem Waisenhaus in Khayelitsha - mit geschätzten zwei Millionen Einwohnern Kapstadts größtes Township - gegründet. Mit sichtlich viel Freude und gänzlich ohne Vorbehalte tauschte sich Obama mit den Mädchen und Jungen aus und konnte sich von der integrativen und fördernden Kraft des Teamsports ein besseres Bild machen.

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Die First Lady wies in einer Ansprache an die Kinder auf die große Bedeutung von Bildung für die Lösung von Problemen wie HIV, Armut sowie Arbeitslosigkeit hin. „Man muss das Wissen und die innere Weisheit haben, um die Voraussetzungen zu schaffen auf sich selber Acht zu geben und die richtigen Entscheidungen treffen zu können, damit man gesund und stark aufwachsen kann“, so Obama. Die Frau des in Südafrika sehr populären US-Präsidenten Barack Obama bedankte sich darüber hinaus bei dem ehemaligen Freiheitskämpfer Tutu für dessen Einsatz und Engagement für das Land Südafrika, woraufhin dieser abschließend noch ein paar Worte an die Jugendlichen richtete und sie ermutigte an ihre Träume zu glauben. Mit den Worten „Ich hoffe, dass ihr alle wisst, dass ihr das Beste seid, was Gott jemals schuf“, schloss er seine Rede und kickte gemeinsam mit Obama und den Kindern noch ein paar Bälle auf dem WM-Rasen von 2010.

Weitere Bilder vom Besuch der First Lady und Desmond Tutu finden Sie hier

Für die AMANDLA EduFootball war dieses Symposium ein Höhepunkt der noch jungen Organisationsgeschichte. Zech, der EduFootball gemeinsam mit dem 25-jährigen Jakob Schlichtig aus Prien leitet, zeigte sich beeindruckt von dem Austausch mit Obama: „Michelle Obama ist eine sehr beeindruckende und gleichzeitig sehr bodenständige Persönlichkeit. Das war ein großer und unvergesslicher Tag für die Kinder und unsere gesamte Organisation!“ 

Jakob Schlichtig (AMANDLA EduFootball)

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