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Styroporbrikettieranlage, Lagerbunker und Aktualisierung der Mengen

Änderungsantrag von Entsorgungs- und Recyclingfirma in Egerer ist Thema im Chieminger Gemeinderat

Die in Egerer ansässige Entsorgungs- und Recyclingfirma Remondis hat einen Änderungsantrag zur bestehenden Anlage zur Behandlung und Lagerung sowie zum Umschlag von Elektro- und Elektronikgeräten auf den Grundstücken Engfeldstraße 1,3 und 5 gestellt.

Chieming - Geplant ist die Zusammenlegung der Hallen im Bereich des Wertstoffhofes, die bisher jeweils eine Einzelgenehmigung hatten. Da sich aus den tatsächlichen Betriebsabläufen aktuell ein Zusammenhang zwischen den Hallen ergibt, könne man die einzelnen Hallen nicht mehr als eigenständige Anlage betrachten. „Ziel des Antrags ist die sinnvolle und betriebsgerechte Zusammenführung der bestehenden Genehmigungen und gleichzeitig eine Aktualisierung der Mengen und Betriebsabläufe.“

Keine baulichen Veränderungen vorgesehen

Obwohl an den bestehenden Hallen keine baulichen Veränderungen vorgesehen sind, bedarf es aus Sicht der Betreiberfirma einer Reihe von Veränderungen. Es soll eine Styroporbrikettieranlage aufgestellt werden, drei Lagerbunker aus Betonblocksteinen zum Annehmen und Umschlagen von trockenen gemischten Gewerbeabfällen bis 30 Tonnen sind geplant. Die Behandlung gefährlicher Abfälle soll von 105 Tonnen auf 140 Tonnen täglich erhöht werden, ebenso die Lagerung gefährlicher Abfälle täglich von 180 Tonnen auf 210 Tonnen, sowie die Lagerung nicht gefährlicher Abfälle von 264 Tonnen auf 300 Tonnen täglich, und die Menge nicht gefährlicher Abfälle soll sich beim Umschlagen von 249 auf 130 Tonnen täglich reduzieren.

Aus Sicht der Gemeinde ist bei der Stellungnahme zum immissionsschutzrechtlichen Vorhaben besonders auf die gegenwärtige und geplante bauliche oder sonstige Nutzung von Grundstücken im Einwirkungsbereich der Anlage einzugehen. Bezüglich der geplanten Freilagerflächen bestehe noch Klärungsbedarf zur Entwässerung. Eine Einleitung von verunreinigtem Oberflächenwasser in den gemeindlichen Schmutzwasserkanal sei grundsätzlich nicht möglich. „Oberflächenwasser ist auf dem eigenen Grundstück zu versickern, eine Ableitung auf die Engfeldstraße beziehungsweise die Eichfeldstraße ist unzulässig, und die Containerabstellfläche westlich der Halle 1 ist auf das Privatgrundstück zu begrenzen.“

Änderungsantrag einstimmig abgelehnt

Der geplanten Nutzung des öffentlichen Grundstücks im Bereich der Eichfeldstraße wurde folglich nicht zugestimmt, der Änderungsantrag wurde durch den Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Erforderlich seien ein Entwässerungskonzept für die Grundstücke Engfeldstraße 1, 3 und 5. Dabei seien insbesondere die bestehenden und geplanten Lagerflächen für Container und die Flächen für die Annahme und Umschlag von trockenen gemischten Gewerbeabfällen darzustellen.

zaa

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild

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