Pressemitteilung Gymnasium Landschulheim Schloss Ising

Drei Isinger Schüler bauen ein Elektroauto

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Die Zeichnung des Isinger Achtklässlers Cederic Temmar zeigt bereits das Konzept des Ising-Car. Die hier angedeutete Karosserie aus Plexiglas werden die Schüler bis zum Wettbewerb "Jugend forscht" im Februar nicht fertigstellen können.

Chieming - Messen, schrauben, feilen, schweißen und lackieren: Drei Achtklässler vom Gymnasium Landschulheim Schloss Ising sind gerade dabei, zusammen mit ihrem Physiklehrer ein Elektroauto zu konstruieren.

Ihr Ziel ist es, beim Wettbewerb "Jugend forscht" einen Preis zu gewinnen. Dieses Vorhaben hat die drei Buben stark herausgefordert, etwa beim Lösen von Technik-Problemen und auf der Suche nach Geldgebern.

"Wir möchten ein Elektroauto in einer kleineren Variante bauen, als Mobilfahrzeug für Kurzstrecken", hatten Eric Lex und Cederic Temmar die Ausmaße des Projektes in ihrem Vortrag umrissen, den sie vor dem Förderverein des Isinger Gymnasiums gehalten hatten. "Unser Elektroauto ist simpel in der Konstruktion und soll für Einkäufe oder Kurzerledigungen im regionalen Umfeld dienen." Denn die drei Schüler entschieden sich bewusst dafür, das Fahrzeug aus einfachen, robusten und kostengünstigen Materialien anzufertigen, nachhaltig und für den Benutzer leicht zu reparieren. So montierten sie beispielsweise Stahltür-Scharniere für die Trapez-Lenkung und bauten aus alten Mountainbikes die Räder mit Reifen aus.

"Ising-Car" bei Jugend forscht

Um bei "Jugend forscht" teilnehmen zu können, mussten die drei Gymnasiasten zusammen mit ihrem Physiklehrer Norbert Prebeck eine große Hürde überwinden - einen mehrseitigen Text über ihr Autoprojekt zu einem vorgegebenen Termin schreiben. Cederic Temmar, der diese Aufgabe großteils übernommen hatte, sagt aber: "Wir Schüler waren von Anfang an von der Idee voll begeistert, ein elektrisch betriebenes Gefährt zu bauen. Ein so anspruchsvolles und außergewöhnliches Vorhaben als Schulprojekt auf die Beine zu stellen, hat uns voll angespornt!" Valentin Mayer, der Schüler, hatte davor seine Fähigkeiten beim Bau eines Modells gezeigt. "Die hohen Erwartungen der Buben wurden zwischenzeitlich etwas gedämpft durch die vielfältigen Probleme bei der Durchführung", berichtet Physiklehrer Norbert Prebeck. "Aber sie lassen sich nicht unterkriegen."

Das "Ising-Car" startet nun am 20. und 21. Februar beim Regionalwettbewerb Rosenheim in der Alterssparte "Schüler experimentieren" für Kinder unter 14 Jahren. Bis dahin bleibt noch viel zu tun: "Wir können die Erprobungsfahrt auf der 400-Meter-Bahn am Sportplatz kaum abwarten. Welche Reichweite wir wohl erzielen?"

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