Pressemeldung PP Oberbayern Süd

Motorboot nach Sturm im Chiemsee gesunken - aufwendige Bergung

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Chieming - Ein Sturm hatte am Rosenmontag zum Untergang eines Motorbootes am Chiemsees geführt. In einer aufwändigen Bergungsaktion wurde das gesunkene Boot tags darauf geborgen.

Ein heftiger Weststurm hatte am Rosenmontag zum Untergang eines Motorbootes am Ostufer des Chiemsees geführt. Die Wellen hatten an dem Tag so schwer über die betonierte Schutzmauer des Hafenbeckens in Chieming geschlagen, dass Wasserins Innere des Bootes geschwappt war, das unmittelbar hinter der Hafenmauer vertäut gelegen hatte. 

Nachdem der Bootseigner von der Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee nicht hatte erreicht werden können, war vom zuständigen Landratsamt in Traunstein die Bergung des Bootes durch die Behörden angeordnet worden. Das war notwendig geworden, weil die Gefahr bestanden hatte, dass Treibstoff oder Öl aus dem gesunkenen Boot austreten und den Chiemsee verschmutzen könnte

Gemeinsam mit der Wasserwacht Chieming, der Tauchergruppe der DLRG Traunstein- Siegsdorf und der Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee wurde am Faschingsdienstag, 5. März, die Bergung des Motorbootes dann geplant und durchgeführt. Dazu brachten Taucher zuerst am Bootsrumpf in etwa 2,5 Metern Wassertiefe aufblasbare Hebekissen an, um dann das auftreibende Boot per Seilwinde in Ufernähe zu ziehen. Dort konnte es per Autokran an Land gehievt werden. Dank des umsichtigen Vorgehens der Bergungsmannschaften kam es zu keiner Gewässerverunreinigung durch die Betriebsstoffe des Motorbootes.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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