Großer Übungsnachmittag der Feuerwehren

Rettungskräfte rund um Chieming üben für den Ernstfall

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Brandbekämpfung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolkersdorf

Chieming – Rettungs- und Einsatzfahrzeuge der verschiedenen Blaulichtorganisationen der Region prägten am Samstagnachmittag das Straßenbild rund um die Gemeinde Chieming. Der Grund dafür war glücklicherweise kein echter Einsatz, sondern ein großer Übungstag der Feuerwehren aus dem Land 5.

Insgesamt rund 120 Aktive nahmen an dem großangelegten Übungsnachmittag teil. Den Großteil der Übungsteilnehmer bildeten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Land 5-Bereich. Es waren Floriansjünger aus 15 verschiedenen Feuerwehren bei den Übungen dabei, doch auch Fachkräfte des THW Traunstein sowie des THW Traunreut und Einsatzkräfte der Polizei nahmen an den einzelnen Übungsszenarien teil. 

Unterstützt wurden die Übungen zudem vom Malteser Hilfsdienst, welcher teilweise für die Betreuung der einzelnen Übungsstationen zuständig war. Ebenso war ein Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Malteser im Einsatz, welches die freiwilligen „Verletzten“ der jeweiligen Übungen aufwendig schminkte, um den Einsatzkräften einen möglichst realitätsnahen Einsatz zu ermöglichen.

Übungstag der Feuerwehren in Chieming

Auf die verschiedenen Einsatzteams, welche vor jeder Übung neu zusammengestellt wurden, warteten insgesamt sechs verschiedene Unfallszenarien. Von einem Verkehrsunfall mit Motorrad über einen Brand eines Containers bis hin zu verschütteten Personen, Forstunfällen, Gefahrgutunfällen und einem CO-Einsatz in einer Partyhütte waren die Übungsinhalte breit gefächert und verlangten den Einsatzkräften alles ab.

Zusammenarbeit stand im Vordergrund

Ziel des Übungsnachmittages war es einerseits, die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren mit dem THW sowie den anderen Organisationen zu verbessern und die Führungskräfte der Feuerwehr bei der Lagefeststellung weiter zu schulen. Ebenso konnte die Funkkommunikation intensiv trainiert werden.

Ziel des Übungsnachmittages war es einerseits, die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren mit dem THW sowie den anderen Organisationen zu verbessern und die Führungskräfte der Feuerwehr bei der Lagefeststellung weiter zu schulen. Ebenso konnte die Funkkommunikation intensiv trainiert werden.

Aussprache zwischen den "Schiedsrichtern"

Am Ende der Übungen gab es eine anschließende Aussprache zwischen den „Schiedsrichtern“ und den eingesetzten Kräften, in welcher der Übungsablauf nochmal nachbesprochen wurde. Hierbei konnten auch Verbesserungsvorschläge eingebracht werden. Natürlich durfte aber auch das ein oder andere Lob für die gute Arbeit der Rettungskräfte nicht fehlen. Im Anschluss an die Übungen wartete noch eine Brotzeit auf die hungrigen Helfer, welche von der Gemeinde Chieming gesponsert wurde. Die Getränke für den Nachmittag wurden von der Schlossbrauerei Stein gestellt.

Fortsetzung 2020 geplant

Alles in allem waren sowohl die teilnehmenden Rettungskräfte, als auch Martin Schupfner als Kreisbrandinspektor des Land 5 und Stefan Reichelt als Kreisbrandmeister Land 5-1 hochzufrieden mit dem Ablauf des vergangenen Nachmittages. Ein derartiger Übungstag wird nun weiterhin in einem zweijährigen Rhythmus geplant und soll daher auch im Sommer 2020 wieder abgehalten werden. 

Nachbesserungen und Verbesserungsvorschläge für die Einsatzkräfte gibt es natürlich immer, doch während den heutigen Übungen konnte auch der Laie als Zuschauer deutlich erkennen, dass die freiwilligen Retter alles geben und Verlass auf die verschiedenen Blaulichtorganisationen ist.

Sebastian Aicher

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