Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Traunsteiner Landratsamt informiert

„Ewige Sau“ und „Kraimoos“ erhalten: Aktiver Moorschutz in Grabenstätt und Chieming

Artenreiche Streuwiese der „Ewigen Sau“
+
Artenreiche Streuwiese der „Ewigen Sau“.

Die Biodiversitätsberatung des Landratsamts Traunstein informiert im folgenden über den aktiven Moorschutz im Gemeindegebiet Grabenstätt und Chieming. Dort befinden sich unter anderem die Moorflächen „Ewige Sau“ und „Kraimoos“. Moore sind aufgrund ihrer Wasserspeicherfähigkeit vor allem in Regenzeiten von großer Bedeutung. Der 2018 gegründete „Biotopverbund Ewige Sau“ soll den Erhalt der Moorflächen in den beiden Gemeinden langfristig sichern.

Die Meldung im Wortlaut:

Grabenstätt / Chieming - Im Gemeindegebiet Grabenstätt und Chieming findet man neben den bekannten großen Chiemseemooren noch kleine versteckte Moorflächen, unter anderem die „Ewige Sau“, das „Kraimoos“ und kleine Hangquellmoore entlang des Krebsbachs. Zum Schutz und Erhalt dieser Kleinode wurde auf Grundlage des FFH-Managementplans „Ewige Sau“ von 2018 das BiodiversitätsprojektBiotopverbund Ewige Sau“ ins Leben gerufen.

Bereits 95% der Moore in Deutschland sind unter anderem durch Entwässerung oder Aufforstung verschwunden. Moorschwund bedeutet immer auch Artenverlust, Verlust von Wasserrückhaltung und -Reinigung, sowie CO2-Freisetzung. Durch ihre extrem hohe Wasserspeicherfähigkeit sind Moore von enormer Bedeutung in Zeiten von massivem Niederschlag. Zudem sind sie die letzten Standorte seltener Orchideen, der Iris, der Mehlprimel, zahlreicher Schmetterlinge und anderen Tierarten.

Freistaat Bayern unterstützt Landwirte beim Moorschutz

Auch wenn die noch vorhandenen Moorflächen bereits gesetzlich geschützt sind und nicht aktiv beeinträchtigt oder verändert werden dürfen, gehen sie verloren, wenn eine biotopgerechte Nutzung nicht gewährleistet ist.

Um die Landwirte bei den Maßnahmen zum Erhalt der Moore finanziell zu unterstützen, schuf der Freistaat Bayern Fördermöglichkeiten zum Ausgleich des hohen Bewirtschaftungsaufwandes. Die Maßnahmen werden durch Fachkräfte begleitet und organisiert. Die Biodiversitätsberatung des Landratsamts Traunstein informiert gerne hierzu.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Kommentare