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Schloss Ising

„Den Euro-Kurs stabil halten“: Mitarbeiter der Bundesbank informiert über die Geldpolitik des Eurosystems

Mitarbeiter der Bundesbank informiert über die Geldpolitik des Eurosystems
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Helmut Wahl, Mitglied im Stab des Bundesbankpräsidenten, erläuterte am Isinger Gymnasium die Geldpolitik des Eurosystems.

Ising - Helmut Wahl, Mitglied im Stab des Bundesbankpräsidenten, hat am Isinger Gymnasium die Geldpolitik des Eurosystems erklärt.

Die Meldung im Wortlaut

„Durch was ist unser Geld materiell abgesichert? Wer ist von der Inflation am meisten betroffen? Was ist in den USA 2005 passiert? Und was ist Aufgabe der Europäischen Zentralbank?“ Mit diesen und weiteren Fragen konfrontierte Helmut Wahl, Mitglied im Stab des Bundesbankpräsidenten, die Zwölftklässler in der Aula des Isinger Gymnasiums.

Nachdem Wahl erst einmal den Bezug der Schüler zum Thema Geld hergestellt hatte, holte der Banker in seinem Vortrag über die „Geldpolitik des Eurosystems in bewegten Zeiten“ historisch weit aus und skizzierte das Schreckensszenario der Weltfinanzkrise 2007 und 2008, indem er mit der US-Immobilienblase 2005 begann, durch deren Platzen es zu einem massiven Vertrauenseinbruch der Banken untereinander gekommen sei und in der Folge zur globalen Krise.

An diesem Beispiel zeigte Wahl die Notwendigkeit auf, „den Euro-Kurs stabil zu halten, damit man weiter miteinander handeln kann – und das ohne Probleme, die schwankende Währungen verursachen können“. An dieser Stelle hob Wahl die Vorteile des gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraumes hervor, der „als Krönung“, wie Banker Wahl sagte, als gemeinsame Währung den Euro erhielt. „Die Preisstabilität ist der Mittelpunkt meiner Arbeit“, führte Wahl vor den Isinger Schülern aus, die zusammen mit dem Wirtschaftskurs vom Traureuter Johannes-Heidenhain-Gymnasium dem Vortrag lauschten.

Zusammen mit den Zwölftklässlern erörterte Wahl die sehr komplexen Einflussfaktoren, Zusammenhänge und Auswirkungen der Inflation und zeigte ihnen die Aufgabe der Europäischen Zentralbank, alle Probleme weltweit zu beobachten, damit sie reagieren könne – steigende Energie- und Rohstoffpreise durch den Krieg in der Ukraine etwa, oder Störungen der globalen Lieferketten. Gerade weil die Weltenlage immer komplexer werde, sollten die jungen Menschen sich engagieren, denn Politik – und hier Geldpolitik – definiere sich durch gemeinschaftliches Handel. „Wir tun uns in Europa zusammen, um als Solidargemeinschaft Probleme zu lösen.“

Pressemitteilung Schloss Ising

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