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Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat von Chieming

18 Fragen an Markus Brunner (Unabhängige Wähler)

Chiemings Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wähler: Markus Brunner.
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Chiemings Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wähler: Markus Brunner.

Chieming - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Chieming wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Markus Brunner (UW).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Brunner Markus


2. Partei

Unabhängige Wähler Chieming, mit Unterstützung der Bürgerlich-Bäuerlichen Wählergruppe

3. Alter

46

4. Wohnort

Seit Geburt im Ortsteil Thauernhausen

5. Geburtsort

Traunstein

6. Familienstand

Verheiratet

7. Kinder

Zwei Söhne, 16 und 8 Jahre alt

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Ich war im Gemeinderat von 2008 bis 2014, zugunsten der Familie habe ich 2014 nicht kandidiert.

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Sepp Daxenberger und Alois Glück

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

In Chieming bin ich geboren, hier bewirtschafte ich meinen Landwirtschaftlichen Betrieb und hier bin ich verwurzelt. Das Besondere an Chieming ist die Vielseitigkeit. Wir haben leistungsstarke Gewerbebetriebe, sehr gute Touristik Betriebe, eine bäuerliche Landwirtschaft mit Familienbetrieben, ein kulturelles Vereinsleben, aber das wichtigste für mich ist, wenn Not am Mann ist wird noch zusammengeholfen, ohne wenn und aber.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich bin integer, bürgernah und besitze Durchsetzungsvermögen, bin hilfsbereit, kann gut zuhören und bereits in einer Verwaltung tätig.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Der jetzige Amtsinhaber Benno Graf hat in den 18 Jahren Amtszeit viel für die Gemeinde Chieming erreicht, hervorzuheben ist hier der konsequente Schuldenabbau. Ich würde mich freuen, in den nächsten sechs Jahren meine Handschrift einbringen zu dürfen und die anstehenden Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie dem Gemeinderat in Angriff zu nehmen.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die Erhebung der Straßenausbaubeiträge wurde rückwirkend zum 01.01.2018 abgeschafft, die Anlieger werden nicht mehr zur Kasse gebeten. Als Herausforderung sehe ich den zukünftigen Ausbau der Straßen nach der erstellten Prioritätenliste und die Abschöpfung der vom Staat bereit gestellten Fördermittel, weil sich dieses neue System erst einspielen muss.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Ein wichtiger Punkt wird die Verkehrsentlastung von Chieming im Bereich der Hauptstraße sein. Auch das Thema Gewerberaum schaffen für einheimische Betriebe ist hochaktuell und muss weiterverfolgt werden. Ebenso sollen sich die Menschen der drei Ortsteile gleichbehandelt fühlen, die Menschen gerne hier wohnen, leben und arbeiten und dass wir für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde an einen Strang ziehen. Nur gemeinsam können wir Kräfte entwickeln und bündeln, um die Herausforderungen in der Gemeinde auch zukünftig zu meistern.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Die für die Bebauung zur Verfügung stehende Fläche ist nicht unendlich erweiterbar. Das Thema Flächenverbrauch stoppen wird an Bedeutung zunehmen, umso wichtiger das wir Wohnraum schaffen können in Leerständen und Nachverdichtung in bestehenden Wohngebieten. Das Ganze im Hinblick auf ein gesundes und maßvolles Wachstum unserer Gemeinde.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Vorrangig sehe ich hier die Fortschreibung unseres Klimaschutzkonzeptes, welches aus dem Jahre 2013 stammt. In den kommunalen Gebäuden wurde mit energetischen Sanierungen schon einiges umgesetzt und wird nun fortgesetzt mit der Sanierung des Schulgebäudes, sowie des Pfarrkindergartens. Als Landwirt bin ich mit dem Klima- und Ressourcenschutz schon von Kind an befasst. Der schonende Umgang mit den Produktionsgrundlagen und Weitergabe in die nächste Generation ist mir privat sehr wichtig und dies wird sich auch auf meine Arbeit in der Gemeinde auswirken.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Ein besonderes Anliegen ist mir, den Dialog zwischen Bevölkerung und Landwirtschaft wieder in Gang zu bringen und zu fördern. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat es aufgezeigt Landwirtschaft und Verbraucher haben sich weit voneinander entfernt. Das Gebot der Stunde ist nun miteinander reden nicht übereinander. Was hat das mit der Kommunalpolitik zu tun, fragen sie sich jetzt vielleicht. Sehr viel, die Landwirtschaft ist seit jeher das Fundament einer Gesellschaft, einer Kommune. Hier geht es nicht nur um den verantwortungsvollen Umgang und Pflege unserer Kulturlandschaft für die Weitergabe in die nächste Generation, sondern auch das Verwurzelt sein in Brauchtum, Werten und christlichen Grundsätzen, welches von der Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht mehr für notwendig befunden wird, deren Verlust aber umso schmerzhafter ausfallen wird, weil ohne Wurzeln die Standfestigkeit, der Halt fehlt. In Bund und Land finden hochkarätige Gesprächsrunden statt, wie man Landwirtschaft und Verbraucher wieder näherbringt, wir aber müssen unten anfangen, in unserer Gemeinde, hier muss das Bewusstsein geschärft werden, für den Wert der Landwirtschaft in unserer Region. Denn die geforderten Regionalen Produkte erfordern regionale Produktion, auch wenn es mal staubt oder stinkt.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Liebe Chieminger Bürger, sie haben am 15.März die Möglichkeit die neuen Gemeinderäte und den Bürgermeister zu wählen. Bitte macht von euren Wahlrecht Gebrauch, dies ist auch eine Würdigung für jene, die sich der Wahl stellen, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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