Kaputte Autos, Fensterscheiben, Schilder...

Spur der Verwüstung in Chieming: 24-Jähriger wegen Randale verurteilt

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Zwei Fotos aus Chieming, die den Schaden zeigen, den der 24-Jährige anrichtete.
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Chieming/Traunstein - Er machte Autos kaputt, beschädigte Schilder und schlug Scheiben ein: Weil ein 24-Jähriger Ende vorigen Jahres austickte, wurde er vom Amtsgericht jetzt verurteilt.

"Ja, das war alles ich", räumte der 24-jährige Angeklagte am Dienstag ein - die Spur der Verwüstung, die er am 28. Dezember 2018 frühmorgens in Chieming hinterließ, gab der junge Mann offen zu. Bei seiner Tour durch den Ort zerstörte der junge Mann unter anderem drei Autos: Fenster wurden eingeschlagen, Scheibenwischer abgebrochen und die Inneneinrichtung kaputt gemacht. Bei einem 3er BMW belief sich der Schaden allein auf knapp 9000 Euro.

Betrunkener Randaliert in Chieming

Bei einer Firma schlug der Angeklagte eine Scheibe ein. Auch die Kindertagesstätte in der Egererstraße wurde Ziel der Attacken des damaligen Schülers: Er ging mit dem großen Stein in der Hand auf die Haupt- und die Nebeneingangstüre vor. Auch hier war der Schaden mit mehr als 5.000 Euro beträchtlich. Außerdem wurden Kellerfenster mit einem Stein beziehungsweise einem Notenständer und einer Bierflasche eingeschlagen. 

Er habe zuvor stundenlang Playstation gespielt und sich betrunken, so der junge Mann aus dem Landkreis Erding vor Gericht. 1,9 Promille hatte er im Blut, als ihn die Polizei rund eine Stunde später erwischte. Der Gesamtschaden betrug rund 18.500 Euro - angesichts der Geldstrafe in Höhe von 750 Euro, die das Gericht dem 24-Jährigen aufbrummte, kam er also mit einem blauen Augen davon. Den ganzen Schaden habe er aber bereits wieder gut gemacht, so der 24-Jährige. Keiner der Geschädigten habe Strafantrag gestellt, niemand habe Interesse an einer Strafverfolgung bekundet, fügte Richter Christopher Stehberger an.

xe

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