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Oh Du leuchtende Weihnachtszeit

Weihnachtlicher Lichterzauber mit 20.000 Lämpchen bei Familie Kaltner in Chieming

Philipp Kaltner und Sohn Felix (von rechts) dekorieren das Haus jedes Jahr gemeinsam.
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Philipp Kaltner und Sohn Felix (von rechts) dekorieren das Haus jedes Jahr gemeinsam.

Ihre ganze Freude zu Weihnachten lässt Familie Kaltner leuchtend erstrahlen. Bäume, Büsche, Balkon – alles ist gesäumt von LED-Lichterketten. Leute fahren sogar extra vorbei und machen dort Fotos.

Chieming – „Rund 15- bis 20-tausend Lämpchen werden es schon sein“, sagt Elektriker Philipp Kaltner, wenn er nach der Lichterzahl gefragt wird, die mit Beginn der Adventszeit bis etwa Mitte Januar sein Haus und seinen Garten in Fehling zu einer leuchtenden Weihnachtslandschaft in den Abendstunden machen. Eigentlich ist der Grund für die Weihnachtsidee das ehemalige Cafè Kaltner in Seebruck, das Philipp Kaltners Eltern bewirtschaftet haben.

Dekoration stammt vom Café des Vaters

Bereits als dieses noch in Betrieb war, hatte sich sein Vater immer darum gekümmert, dass die Bäume und Sträucher rund um das Café zur Weihnachtszeit festlich leuchtend dekoriert wurden. Nachdem das Café aufgelöst wurde, hat Philipp Kaltner die Weihnachtsbeleuchtung erhalten und seit acht Jahren setzt er das Mietshaus, in dem er wohnt, jedes Jahr ein bisschen mehr „ins helle Kaltlicht mit Gelbton“, wie er sagt.

Das Aufhängen der Lichterketten ist ein festes Familienritual, das drei ganze Wochenenden in Anspruch nimmt: Von Freitagmittag bis Sonntag ist Philipp Kaltner dann mit seinem Sohn Felix beschäftigt, seinen Garten zu schmücken. Abgehängt ist schneller: „Das dauert nur einen Tag.“ Behängt wird alles, woran man Lichterketten hängen kann: Bäume, Sträuche, Balkone, Rosenbogen, die Garageneinfahrt, Zäune, Fenster oder Markisen. Und jedes Jahr kommt wieder etwas dazu.

Wie aus dem Bilderbuch erstrahlt das Haus der Familie Kaltner im Chieminger Ortsteil Fehling jedes Jahr zur Weihnachtszeit.

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Philipp Kaltner hält das ganze Jahr über seine Augen offen, ob er wieder etwas Neues findet, das den bisherigen Lichterschatz ergänzt. Nützliche Fundgruben sind Flohmärkte und das Internet – insbesondere, wenn sich Leute wegen einer kleinen Reparatur von ihrer Lichterkette trennen, dann ist der Elektriker zur Stelle und fügt den neuen Schatz in sein Beleuchtungsensemble ein. Mittlerweile hat er die meisten Lichterketten auf LED-Lämpchen umgestellt, sechs Quadratmeter Lagerfläche sind in seinem Haus dafür reserviert. Und auf die Strommehrkosten gefragt, sagt Philipp Kaltner: „Einen Fuchzger mehr kostet es, aber das ist es uns wert.“

Auch die Nachbarn machen schon mit

Seine Nachbarn haben nun ebenfalls angefangen, mit etwas Licht ihre Häuser zu verzieren, „eigentlich bekomme ich von allen positive Rückmeldungen. Seitdem in Seebruck die Brücke geschlossen ist, fahren noch mehr Leute bei uns vorbei, und bleiben zum Fotografieren auch stehen.“

Die OVB-Weihnachtsaktion 2021.

Auch Chiemings Bürgermeister Stefan Reichelt ist das beleuchtete Haus bestens bekannt. Er weiß um den Aufwand, den die Familie Kaltner jedes Jahr „penibel“ mit der Weihnachtsbeleuchtung auf sich nimmt und nennt die Dekoration „sehr schön“. Da das Haus auf einer Anhöhe steht, sei es schon vom Ortsteil Egerer her zu sehen. In Fehling und Weidach gebe es mehrere Häuser, die so festlich geschmückt werden.

Die Lichterketten der Kaltners erleuchten täglich von 16.30 Uhr bis 23 Uhr. Wer sie sehen möchte, hat in Fehling noch bis Mitte Januar die Möglichkeit.

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