Radlbus kreist wieder um den Chiemsee

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Josef Huber, stellvertretender Landrat für den Landkreis Rosenheim (Links) und Josef Konhäuser, stellvertretender Landrat für den Landkreis Traunstein, vor dem Bus der Chiemsee-Ringlinie.
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Prien - Die Buslinie am Chiemsee startet am Wochenende in die neue Saison. Zum Auftakt trafen sich am Montag die Politiker aus der Region, um über die Neuerungen und das letztjährige Defizit zu sprechen.

Trotz erfolgsversprechender Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr musste die Chiemsee-Ringlinie 2012 ein Minus von rund 20.000 Euro hinnehmen. Rimstings Bürgermeister Josef Mayer meinte bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Saison: "Nur gemeinsam konnten wir dieses Defizit stemmen." Für diese Saison sind daher auch einige Neuerungen geplant. Zum einen wird der Preis für die Beförderung von Fahrrädern von einem auf zwei Euro angehoben.

Um die Beliebtheit des Busses bei den Einheimischen zu steigern - im vergangenen Jahr waren es lediglich 144 Anwohner der Gemeinden, die das Angebot genutzt haben - kann in diesem Jahr das Einheimischen-Ticket auch direkt im Bus gekauft werden. Unter Vorlage des Personalausweises können die Anwohner der insgesamt 12 beteiligten Gemeinden zum halben Preis fahren. "Es ist sogar angedacht, dass die Einheimischen vielleicht ab kommender Saison umsonst fahren können", so Mayer in seiner Ansprache. Eine weitere Neuerung in diesem Jahr ist die zusätzliche Haltestelle in Mitterndorf, sowie die neue Werbebeklebung auf einem der Busse. Das Angebot auf kostenlose Beförderung von Fahrgästen mit einer Kurkarte aus den beteiligten Gemeinden bleibt auch künftig bestehen.

Auftakt zur Chiemsee-Ringlinie 2013

Josef Huber, stellvertretender Landrat des Landkreises Rosenheim, weiß um die Bedeutung der Chiemsee-Ringlinie für die Region: "Mit 16.300 beförderten Fahrgästen ist das Angebot im vergangenen Jahr unglaublich gut genutzt worden." Allerdings sei auch klar, dass Bus und Bahn es auf dem Land immer schwer haben würden, gegen das Auto anzukommen. Huber ist sich aber sicher, dass "die Buslinie ein Plus für den Service in der gesamten Region ist."

Ab dem 18. Mai bis zum 29. September 2013 ist die Linie nun wieder im Einsatz. Die Busse fahren dabei zwei Mal täglich um den Chiemsee. Eine Linie verkehrt am Vormittag, eine am Nachmittag. Auf der Strecke gibt es rund 40 Haltestellen um den See. Für die Fahrgäste der Achentallinie besteht ein Anschluss ab Grassau und für die Fahrgäste der Prientallinie gibt es eine Umsteigemöglichkeit ab Aschau. Die Busse mit einem Fahrradanhänger können rund 20 Räder mitnehmen. Seit vergangenen Jahr sind die Anhänger auch für den Transport von E-Bikes geeignet.

Quelle: rosenheim24.de

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