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Ehepaar und zwei Kinder aus Chiemsee gerettet

Segelboot prallt gegen Passagierschiff: Mast bricht und knallt auf Deck - Skipper in Klinik

Ein nicht alltäglicher Einsatz auf dem Chiemsee sorgte am Dienstagabend (19. Juli) für viel Aufsehen. Wasserwacht, Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber waren an die Engstelle auf Höhe Seekapelle zum Hl. Kreuz auf der Herreninsel alarmiert worden. Auslöser war ein Zusammenstoß zwischen einem Fahrgastschiff und einem Segelboot.

Chiemsee - „Noch ist weiter unklar, wie genau es zu dem Zusammenstoß kommen konnte“, erklärte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Prien auf Anfrage von chiemgau24.de. Auch die Polizei habe erst am nächsten Tag - also am Mittwoch - von dem Vorfall erfahren und die Ermittlungen dazu aufgenommen. Deshalb sei es derzeit noch schwierig, gesicherte Informationen weiterzugeben. „Es stehen noch einige Zeugenaussagen aus“, so der Sprecher.

Großalarm für Wasserwacht und Rettungsdienst

Fakt sei, dass am Dienstagabend, um kurz vor 19 Uhr, auf dem Chiemsee ein Fahrgastschiff mit einem Segelboot zusammengeprallt war. Während bei dem großen Wasserfahrzeug nur ein wenig der Lack abgekratzt wurde, entstand bei dem Segelboot hoher Schaden.

Der Mast des Segelbootes war gebrochen und auf das Fahrdeck geknallt. „Hierbei hatte die Besatzung noch großes Glück, dass niemand verletzt wurde“, erklärte der Polizist. Das Segelboot hatte nach dem heftigen Aufprall wohl auch gedroht, unterzugehen. Zum Glück waren Wasserwacht und Rettungsdienst schnell zur Stelle: Die Feuerwehr konnte die Besatzung, laut Polizei ein „älteres Ehepaar und zwei Kinder“, zügig retten und dem Rettungsdienst übergeben. Das havarierte Segelboot wurde von der Wasserwacht Bernau in den Heimathafen zur Stippelwerft in Prien geschleppt.

Skipper zur Untersuchung im Krankenhaus

Die vier geretteten Personen blieben laut Informationen der Wasserwacht vom Dienstagabend glücklicherweise bis auf ein paar kleine Kratzer unverletzt, wobei „der Skipper am Mittwoch plötzlich über gesundheitliche Beschwerden klagte und nochmal im Krankenhaus durchgecheckt wurde“, ergänzte der Polizeisprecher. Sein Gesundheitszustand ist derzeit ungewiss.

Der genaue Unfallhergang konnte bislang nicht eindeutig rekonstruiert werden. Deshalb ist laut Polizei auch die Schuldfrage letztendlich noch nicht gänzlich geklärt. Das Fahrgastschiff war laut Fahrplan in Richtung Fraueninsel unterwegs, als es an der Engstelle auf Höhe Seekapelle zum Hl. Kreuz auf der Herreninsel zu dem Zusammenprall kam. Laut Augenzeugen krachten die beiden Boote jeweils mit dem linken Bug leicht schräg ineinander.

Polizei mit eindringlicher Warnung

Unabhängig von der Schuldfrage möchte der Polizeisprecher in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass auch auf dem Wasser höchste Vorsicht geboten sein muss. Speziell unerfahrene Bootsführer seien oft leichtsinnig und würden Gefahren falsch einschätzen.

mz

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Wasserwacht Bernau

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