Junge Union warnt vor Gazprom!

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Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Kathrin Grundner (Mühldorf), Tobias Zech (Altötting), Umweltminister Marcel Huber, Sigi Walch (Traunstein) und JU-Chef Christian Müllers

Fraueninsel - Die Kreisverbände der Jungen Union sind zusammengekommen, um mit dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt über Energiepolitik zu diskutieren.

Huber betonte, dass Umweltpolitik mehr sei als „Kernkraftausstiegspolitik“. Da jedoch Fukushima immer noch aktuell sei, habe man sich in Bayern entschlossen, schneller als ursprünglich geplant aus der Atomenergie auszusteigen. Dies soll jedoch ohne einen bedeutenden Anstieg der Stromkosten und bei gleichbleibender Versorgungssicherheit geschehen. Aufgrund des Atomausstiegs plane Bayern neben dem Ausbau der regenerativen Energien auch den Bau von vier bis fünf Gaskraftwerken. Da regenerative Energien diskontinuierlich seien, müssten des Weiteren Speichermöglichkeiten und Netze geschaffen werden. Auch die Windenergie soll weiter ausgebaut werden. „Weil Windparks möglichst von Siedlungen weggelenkt werden sollen, erscheint in Kürze die Gebietskulisse „Wind“ , wo die Regionen, die für Windkraft geeignet sind, aufgelistet werden“, so Huber.

Ein zentrales Thema sei darüber hinaus der sparsame Umgang mit Strom. Huber lobte in diesem Zusammenhang die Aktion „Ausgesteckt“ der Rosenheimer CSU/JU, bei der auf die sogenannten Leerlaufverluste von Elektrogeräten hingewiesen wird. Bei der anschließenden Diskussion machte die JU klar, dass sie eine Zusammenarbeit mit Gazprom grundsätzlich befürworte, da der schnelle Atomausstieg ohne neue Gaskraftwerke wohl nicht funktioniere. „Wir als JU sehen es allerdings skeptisch, wenn Gazprom nicht nur das Gas liefert, sondern auch die Kraftwerke baut und betreibt. Gazprom darf nicht zu mächtig werden, da wir sonst in Abhängigkeit geraten“, so der JU-Kreisvorsitzende Christian Müllers: „Die Energieversorgung muss in bayerischer Hand bleiben!“

Pressemitteilung Junge Union (JU) Rosenheim-Land

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