Weststeg: Baufirma lässt Gemeinde warten

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Fraueninsel - Eigentlich sollte im Oktober der Bau des Schwimmstegs beginnen. Doch die beauftragte Firma hat den Termin verstreichen lassen...

Bürgermeister Georg Huber teilte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung im Gemeindehaus mit, dass die Fachfirma aus Röbel an der Müritz nach einem erfolglosen Gespräch schriftlich um einen zeitnahen Beginn der Montagearbeiten für die Schwimmsteganlage gebeten worden sei. Eine Reaktion sei zunächst nicht erfolgt. Zwischenzeitlich habe das Unternehmen mitgeteilt, dass der Bau so kurzfristig nicht zu organisieren sei, berichtete Huber auf Nachfrage der Redaktion.

Huber: Bereits im Juni schriftlich informiert

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Der Bürgermeister berichtete zudem, dass die Stegbaufirma bereits im Juni schriftlich informiert worden sei, dass mit der endgültigen Baugenehmigung unmittelbar gerechnet werde und einen Baubeginn für Mitte September in Aussicht gestellt hatte.

Er habe die Firma dieser Tage nochmal in einem Schreiben nachdrücklich aufgefordert, mit dem Bau zu beginnen. Sollte wiederum nichts passieren, will sich der Bürgermeister rechtlich beraten lassen, was zu tun ist. Warum bisher nichts passiert ist, ist Huber rätselhaft. Auf der Insel war in Erwartung der neuen Anlage Anfang Oktober der alte Steg auf der Westseite des Eilands bereits abgebrochen worden.

Grünes Licht für Bauanträge

Nach der erfolgten Sanierung des Hauptstegs will die Chiemsee-Schifffahrt nun den Anlegesteg auf der Nordseite der Fraueninsel erneuern. Das Gremium gab dazu grünes Licht.

Für die bereits erfolgte Sanierung des Südflügels der Gaststätte "Inselwirt" hatte der Gemeinderat in der vorherigen Sitzung genauere Planunterlagen verlangt. Diese lagen jetzt vor und der Gemeinderat erteilte sein Einverständnis - auch für eine Ausnahme von der gemeindlichen baurechtlichen Veränderungssperre.

Eine solche Ausnahme von der Veränderungssperre wurde auch dem Bauantrag von Gemeinderat Georg Klampfleuthner (Freie Wählergemeinschaft), dem Betreiber der Inseltöpferei, gewährt. Er will einen Geräteschuppen in einen Werkstattladen umbauen.

Wie die beiden anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG), Breitbrunn und Gstadt, stimmte auch der Gemeinderat Chiemsee jetzt dem Entwurf einer Zweckvereinbarung für den Betrieb des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt zu. Damit wird der Betrieb des Kindergartens der VG übertragen.

th/db

Rubriklistenbild: © dpa

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