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Uferweg in neuem Glanz

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Bürgermeister Marc Nitschke sowie Marianne und Rudolf Ehrenleitner (von links) nehmen die Verbauung des Chiemseeufers in Augenschein.

Übersee - Für "eines der schönsten Fleckerl am Chiemsee hat Rudolf Ehrenleitner, Chef der Firma "Chiemseer Dirndl & Tracht", von 2005 bis heute 40.000 Euro aus der eigenen Kasse genommen.

Nach dem dritten Bauabschnitt präsentiert sich der Uferweg in der Feldwieser Bucht zwischen der Dampferanlegestelle Übersee und dem Hotel "Chiemgauhof" samt Umfeld nun attraktiv. Vor Hochwasser ist er geschützt. Viel haben in den vergangenen Jahren das Wasserwirtschaftsamt, die Gemeinde Übersee und die Konzeptgruppe "Chiemseeufer" in der Feldwieser Bucht getan. "Vor dem ersten Bauabschnitt im Jahre 2005 bestand am Ufer teilweise gar kein Weg mehr", erinnert sich Ehrenleitner.

Im Laufe der Zeit wurden Büsche ausgegrast, zusätzliche Grünbereiche geschaffen, das gesamte Chiemseeufer parkähnlich gestaltet. Darüber hinaus wurden der Rad- und Fußweg entlang des Überseer Chiemseeufers übersichtlicher gestaltet und vor allem im Bereich des Kiosk "Inselblick" der Uferbereich saniert.

Im Jahre 2007 wurde dann unter der Bauleitung des Wasserwirtschaftsamtes die Verbauung des Uferbereichs hinsichtlich des Hochwasserschutzes nachgebessert. Doch dies erwies sich laut Ehrenleitner bei den Winterstürmen Anfang dieses Jahres als unzureichend. Da die Verbauungssteine bis zu zehn Meter in den See gespült waren und es somit keinen Schutz mehr für den wertvollen Baumbestand und den inzwischen wieder stark frequentierten Uferweg gab, wandte sich Ehrenleitner zwecks Nachbesserung wieder ans Wasserwirtschaftsamt. Gleichzeitig erklärte er sich für die Übernahme der Gemeindekosten bereit.

"Inzwischen ist ein Platz zum Aushalten für Einheimische und Gäste entstanden", sagt Ehrenleitner und freut sich über die teilweise stufenförmigen Verbauungen, die zusätzlich zu den 15 gestifteten Schlossparkbänken zum Verweilen einladen.

Auch Bürgermeister Marc Nitschke gab seiner Freude Ausdruck, dass Uferpromenade und alter Baumbestand erhalten geblieben und verschönert worden sind. Er würdigte das außergewöhnliche Bürger-Engagement von Marianne und Rudolf Ehrenleitner und dankte für die großzügige Spende.

vd/Chiemgau-Zeitung

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