Jugenblaskapelle von Seeon nach Seon

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Bei einem Festzug in Seon marschierte auch die Jugendblaskapelle Seeon mit Vorstand Max Namberger an der Spitze mit.

Seon/Seeon - Eine Delegation aus der Gemeinde Seeon-Seebruck, angeführt von Bürgermeister Konrad Glück und der Jugendblaskapelle Seeon, besuchte die Partnergemeinde Seon in der Schweiz.

Anlässlich des Jugendfestes "Zeitreise" in Seon fuhren die Deutschen von Freitag bis Sonntag in die Eidgenossenschaft. Gastfamilien hatten kostenlos die Zimmer und das Frühstück zur Verfügung gestellt. Und die Gemeinde Seeon-Seebruck finanzierte die Busfahrt.

Ihren Ort hatten Kinder und Jugendliche liebevoll geschmückt. Zur Verköstigung waren an verschiedenen Stellen "Beizlis" aufgebaut. Auf den Zapfenstreich, mit Einzug der Musikkapelle Seon, folgte am Freitag ein gemütliches Beisammensein mit Imbiss in der "Musig-Hütte". Am Samstagsvormittag gab's einen großen Festumzug mit 30 ortsansässigen Gruppen. Die Jugendblaskapelle Seeon stellte als eine von drei Blaskapellen einen besonderen Glanzpunkt dar. Alle trafen sich danach auf der Festwiese, wo die Begrüßung durch die beiden Bürgermeister aus Seon und Seeon stattfand. Gemeinsam spielten die befreundeten Blaskapellen das Stück "Arosa".

Nach dem Mittagessen konnte man bei einem Ortsrundgang einen Einblick in die Geschichte und Technik der Gemeinde Seon gewinnen. Sehr interessant waren die Technischen Werke: Dort wird aus einem unterirdischen Fluss Wärmeenergie gewonnen. Bürgermeister Konrad Glück und Vorstand Max Namberger mussten als Probanden für einen "Hochspannungstest" herhalten. Am Abend war ein interner Festabend, bei dem die Seeoner Jugendblaskapelle zur Unterhaltung aufspielte und viel Applaus erntete.

Der Sonntagmorgen begann mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, den Frühschoppen gestaltete wiederum die Jugendblaskapelle. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Gastgebern. Nach siebenstündiger Fahrt kamen die Ausflügler wieder wohlbehalten in Seeon an.

Die Reise wird so manchen als lustiges und unterhaltsames Erlebnis in Erinnerung bleiben. Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue begründet.

cst/Chiemgau-Zeitung

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