Demonstration gegen A8-Ausbau

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Landkreis - In Übersee trafen sich am Samstag gut hundert Menschen, um sich gegen den achtspurigen Ausbau der Autobahn einzusetzen. Sie fordern einen maßvollen Ausbau zwischen Rosenheim und der Landesgrenze.

Am vergangenen Samstag trafen sich auf Einladung der Überseer Orts- und Kreisverbände der Bayernpartei und von Bündnis 90/Die Grünen gut hundert Menschen zur zweiten Überseer Demonstration gegen den achtspurigen Ausbau und für einen maßvollen Ausbau der A8.

Sie sind überzeugt, dass ein Ausbau auf vier Fahr- und zwei Standspuren sowie ein Tempolimit die bessere Lösung ist. Unterstützt wurde die Demonstration von der Bürgerinitiative Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen, Landesbund für Vogelschutz, Bund Naturschutz und Ökologisch-Demokratische-Partei.

Demonstration gegen A8-Ausbau

Einige Auszüge aus den gehaltenen Reden

Die Landtagsabgeordnete Anne Frank: „Der Ausbau auf sechs plus zwei Spuren zieht Verkehr an und schadet dem Tourismus. Wir haben keine Flächen zu verschenken. Intelligente Lösungen sind besser als Beton.“

Die Vorsitzende der Bürgerinitiative Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen, Marlies Neuhierl-Huber: „Die Abhängigkeit vom Auto führte zu der Alternative Tank oder Teller. Ein Tempolimit brächte Energieersparnis, weniger Lärm und weniger Schadstoffe.“

Hermann Eschenbeck vom Bund Naturschutz: „Die möglichen Einsparungen durch eine Beschränkung auf vier plus zwei Spuren wurden nie untersucht. Die ersparten Beträge sollten für optimalen Lärmschutz verwendet werden.“

Die Organisatorin Margret Winnichner: „Es ist unser demokratisches Recht, uns gegen unsinnige Entscheidungen zu wehren.“

Walter Müller

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