DNA-Spur führt nach Rumänien

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Prien - Zum ersten Mal hat die Polizei nach einem Diebstahl von Bootsmotoren einen genetischen Fingerabdruck entdeckt. Die Spur führt nach Rumänien, die Ermittlungen dauern noch an.

Nach einer nicht abreißen wollenden Serie organisierter Diebstähle von Außenbordmotoren am Chiemsee im Jahr 2010 hatte sich die zuständige Wasserschutzpolizei (WSP) gefreut, dass 2011 kein solcher Fall aktenkundig wurde - bis zum 14. Dezember. In der Nacht zuvor montierten Diebe die gesicherten Motoren von drei Fischerbooten in Osternach ab - in unmittelbarer Nähe des Bootshauses der WSP. Zwei Aggregate nahmen die Täter mit. Einen dritten, über 100 Kilo schweren Motor hatten sie nahe des Tatorts im Schilf versteckt.

Drei Tage und Nächte wurde er ununterbrochen observiert, in der Hoffnung, die Diebe würden zurückkehren, um ihre Beute zu holen.

Das geschah nicht. Aber auf dem nahen Parkplatz, auf dem die Unbekannten die entwendeten Motoren vermutlich verladen hatten, wurde eine Trinkflasche mit rumänischer Aufschrift und mit einer DNA-Spur sichergestellt, berichtete WSP-Chef Hans Herzinger dieser Tage im Rahmen des Sicherheitsgespräches der Priener Inspektion mit den Bürgermeistern.

Ein Abgleich des genetischen Fingerabdrucks mit den Datenbanken in Deutschland sei allerdings negativ verlaufen, so Herzinger. Die Person, von der die DNA stammt, ist in der Bundesrepublik nicht registriert. Derzeit werden die Daten in Österreich abgeglichen. Das Ergebnis steht noch aus.

db/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa/dpa

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