Burschenverein nimmt Angebot an

Kirchenverwaltung Eggstätt stellt Jugendbundhaus als Vereinsheim zur Verfügung

Pfarrer Przybylski übergab jüngst, natürlich mit dem nötigen Abstand, die Schlüssel an den Burschenvorstand
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Pfarrer Przybylski übergab jüngst, natürlich mit dem nötigen Abstand, die Schlüssel an den Burschenvorstand (Bild mit dem Jugendbundhaus im Hintergrund).

Eggstätt - Die Kirchenverwaltung St. Georg hat Anfang des Jahres über die Zukunft des Eggstätter Jugendbundhauses beraten. Das Gebäude stand ursprünglich der Katholischen Landjugendbewegung zur Verfügung und wurde zwischenzeitlich bedürftigen Menschen überlassen. Seit etwa 4 Jahren ist die KLJB aufgelöst und das Jugendbundhaus ungenutzt.  

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Klares Votum der Kirchenverwaltung

Die Kirchenverwaltung diskutierte Anfang des Jahres über einen Verkauf oder die Umnutzung des Gebäudes. Als Kirchenpfleger stellte Georg Hundhammer allerdings klar, dass das Gebäude in erster Linie der Jugendarbeit dienen soll. Als besonders engagierte katholische Jugendgruppe mit Platzbedarf kristallisierte sich schnell der Burschenverein Eggstätt heraus. Herr Pfarrer Przybylski stellte erfreut fest, dass die Burschen in den letzten Jahren viel für die Pfarrei geleistet haben. Darunter fielen, neben großzügigen Spenden für Restaurierungen, auch ehrenamtliche Arbeitseinsätze am Kindergarten, der Kirche und dem Friedhof. Die stets unkomplizierte und zuverlässige Zusammenarbeit hob auch Christian Staber, Verwaltungsleiter der örtlichen Kirchenstiftungen, hervor und freute sich außerdem, dass die Menschen in der Pfarrei Eggstätt so gut zusammenhalten. Gemeinsam mit Herrn Hundhammer führte Staber die Verhandlungen mit den Burschenvorständen Peter Pawolleck und Hans Plank. Einstimmig fiel letztendlich der Beschluss für die zukünftige Nutzung durch die Burschen. Die dazugehörige Nutzungsvereinbarung unterschrieben Hundhammer und Staber stellvertretend für die Kirchenverwaltung (rechtes Bild).

Zusammenhalten und Rücksicht nehmen

Im Anschluss folgten die ersten Informationsschreiben und ein runder Tisch für die Anwohner. Hier hatten die Burschen Gelegenheit sich als neue Nachbarn vorzustellen und auf bestehende Bedenken direkt zu reagieren. Pfarrer Przybylski war online zugeschalten und stellte erfreut fest, wie gut das Sprechen miteinander, anstelle des Sprechens übereinander funktioniert.

Es braucht mehr als etwas Farbe

Pfarrer Przybylski übergab jüngst, natürlich mit dem nötigen Abstand, die Schlüssel an den Burschenvorstand (linkes Bild mit dem Jugendbundhaus im Hintergrund). Im zukünftigen Vereinsgebäude wartet für den Burschenverein einiges an Arbeit. Nach Angabe von Herrn Pawolleck müssen neben der Elektrik, u.a. das Dach und die Sanitäranlagen hergerichtet werden. Abschließend schadet vermutlich auch ein neuer Anstrich nicht. Nach Aussage des Vorstandes freuen sich die Burschen sehr über den neugewonnenen Platz und die Unterstützung der Kirche. Dennoch bleibt man weiter auf der Suche nach einem eigenen Grundstück und/oder zusätzlichen Lagerflächen.

Jetzt geht es erst richtig los!

Im Zuge der anstehenden Maßnahmen werden viele weitere Kosten auf die Kirchenstiftung und den Kath. Burschenverein zukommen. Bitte unterstützen Sie die vielfältige Arbeit der Burschen und die anstehenden Renovierungsarbeiten mit einer Spende unter dem Stichwort „Burschenverein Eggstätt“. Eine Spendenquittung kann auf Anfrage durch die Kirchenstiftung ausgestellt werden.

IBAN: DE81 7509 0300 0002 1241 30

Dem Burschenverein, der Kirchenverwaltung, den Nachbarn und allen Unterstützern des Projekts eine gesegnete Adventszeit! Frohe Weihnachten liebe Burschen und viel Freude mit eurem neuen etwas renovierungsbedürftigem Vereinsheim!

Pressemeldung der Erzdiözese München und Freising KdöR

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