Kassenaffäre: Beer erneut belastet

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Ex-Bürgermeister Stefan Beer.

Eggstätt/Traunstein - Im Prozess am Landgericht um die sogenannte Eggstätter Kassenaffäre hat es erneut schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Bürgermeister Stefan Beer gegeben.

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Beer soll die ehemalige Kassenverwalterin gedeckt haben, als diese fast 35.000 Euro aus der Kasse unterschlug. Die Frau war gleichzeitig Beers Geliebte. Mehrere Zeugen sagten gestern aus. Sie gaben an, Beer immer wieder auf Probleme mit der Kassenangestellten hingewiesen zu haben. Die Anmerkungen seien zwar zur Kenntnis genommen worden. Passiert sei aber nie etwas, so der Vorwurf. Die neue Kassenverwalterin der Gemeinde sagte, dass sie ein regelrechtes Chaos vorgefunden habe, als sie die Kasse von ihrer Vorgängerin übernommen habe. Sie habe 60 bis 70 sogenannte Schwebeposten sowie erhebliche Kassendifferenzen zwischen Soll- und Ist-Bestand vorgefunden, so die Zeugin. Man habe gar nicht gewusst, wo man anfangen solle. Die Verhandlung wird am 29. Februar fortgesetzt. Dann sind noch weitere Zeugen vorgesehen. Plädoyers und Urteil könnten am gleichen Tag folgen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: rosenheim24.de

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