Langbürgner See bleibt von Erdgassuche verschont

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Eggstätt - Das Thema Fracking, eine Methode um Öl- und Gasvorkommen am Langbürgner See in Eggstätt zu fördern, wurde zur Freude vieler Anwohner abgelehnt.

Das Thema Fracking, eine Methode um Öl- und Gasvorkommen zu fördern, hat viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region in den vergangenen Monaten tief bewegt. Am Langbürgner See bei Eggstätt sollte nach Erdgas gesucht werden, was die Anwohner mit Unterstützung des CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner abwehrten. Dieser erhielt nun einen Brief von Bayerns Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, der nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen noch einmal die ablehnende bayerische Haltung zur Fracking-Methode unterstrich.

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Wie der Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz in einem Schreiben an den Landtagsabgeordneten äußerte, seien im Koalitionsvertrag des Bundes mehrere zentrale Aussagen gegen die Fracking-Methode verankert worden. Auf den Inhalt des Schreibens hin, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Stöttner erleichtert: „Trinkwasser und Gesundheit haben im Koalitionsvertrag den notwendigen Vorrang erhalten, um diese beiden wichtigen und existenziellen Güter zu schützen!“

Laut Umweltminister Huber, werde die Fracking-Technologie unter anderem als „eine Technologie mit erheblichem Risikopotential eingestuft“, weil ihre Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt noch nicht hinreichend geklärt seien. Zudem würde der Einsatz umweltschädlicher Giftstoffe bei der Fracking-Methode abgelehnt, die benutzt würden, um Erdgaslagerstätten aufzusuchen. Außerdem könnte derzeit die Entsorgung des Flowbacks, des anfallenden Abwassers, aus Fracking-Vorgängen wegen der fehlenden Kenntnisse über die damit verbundenen Risiken nicht verantwortet werden, so Umweltminister Huber weiter.

Bayerns Umweltministerium will nun unter Federführung der Wissenschaft diese und weitere unklaren Punkte in einem transparenten Dialog mit allen Beteiligten und Betroffenen klären. Der Landtagsabgeordnete Stöttner wies dabei noch einmal auf die großen Gefahren des Frackings hin und zeigte sich aber erleichtert, dass Bayern seine ablehnende Haltung zur Fracking-Technologie in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen konnte.

Pressemeldung CSU-Bürgerbüro

Quelle: rosenheim24.de

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