Um Rettungsfristen einzuhalten

Schnellere Hilfe im Notfall: Ambulanz Rosenheim bekommt Standorte in Bad Feilnbach und Eggstätt

Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links) Robert Schmitt Präsident des Medizinischen Katastrophenhilfswerks Deutschland, Gabriel Mayer, Geschäftsführer der Ambulanz Rosenheim, Stefan Forstmeier, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, und Landrat Otto Lederer.
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Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links) Robert Schmitt Präsident des Medizinischen Katastrophenhilfswerks Deutschland, Gabriel Mayer, Geschäftsführer der Ambulanz Rosenheim, Stefan Forstmeier, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, und Landrat Otto Lederer.

Eine Analyse des Instituts für Notfallmedizin hatte aufgedeckt, dass Rettungskräfte rund um Bad Endorf, Bad Aibling und Flintsbach oftmals nicht in der vorgeschriebenen Frist am Notfallort eintreffen. Zwei neue Standorte der Ambulanz Rosenheim sollen dieses Problem lösen.

Rosenheim – In den Gemeinden Bad Feilnbach und Eggstätt wird es ab 1. März jeweils einen neuen Stellplatz für den Rettungsdienst geben. Landrat Otto Lederer unterzeichnete jetzt in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung die Verträge mit der Ambulanz Rosenheim. Für die Hilfsorganisation unterschrieben Geschäftsführer Gabriel Mayer und Robert Schmitt, Präsident des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk Deutschland, zu dem die Ambulanz gehört, die Verträge mit einer Laufzeit von zehn Jahren.

Die Ambulanz Rosenheim hatte in der nichtöffentlichen Verbandsversammlung des Zweckverbands Ende November den Zuschlag erhalten. In einem transparenten Auswahlverfahren hatte sie nach Angaben des Landratsamtes das wirtschaftlichste, effektivste und kostengünstigste Angebot abgegeben.

Rettungsstellplätze täglich zwölf Stunden besetzt

Wie der Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Stefan Forstmeier bei der Vertragsunterzeichnung sagte, freue er sich, dass die Zusammenarbeit mit der Ambulanz Rosenheim damit weiter intensiviert werde. Welche professionelle Arbeit die Mitarbeiter der Ambulanz leisten, sehe man aktuell beim reibungslosen Betrieb des Testzentrums auf der Loretowiese in Rosenheim. Auch Lederer meinte, er höre nur positives über die Arbeit der Ambulanz Rosenheim.

Die Einrichtung der neuen Rettungsstellplätze in Bad Feilnbach und Eggstätt ist Folge einer Detailanalyse des Instituts für Notfallmedizin. Es hatte festgestellt, dass es den Rettungskräften in den Versorgungsbereichen Bad Endorf, Bad Aibling und Flintsbach nur in etwa zwei Drittel aller Einsätze gelingt, in der gesetzlich festgelegten Frist von zwölf Minuten nach der Alarmierung am Ereignisort einzutreffen. Die beiden neuen Standorte in Bad Feilnbach und Eggstätt sollen hier eine deutliche Verbesserung bringen.

Beide Rettungsstellplätze sind täglich zwölf Stunden besetzt. Die neue Rettungswache in Bad Feilnbach wird täglich von 8 bis 20 Uhr, der Standort in Eggstätt von 9 bis 21 Uhr einsatzbereit sein.

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