Erste Veranstaltung ihrer Art im Hallenbad

Eine Beach-Party bei Eis und Schnee

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Prien - Kühle Cocktails schlürfen, tanzen und planschen: Rund 600 junge Leute kamen zur ersten Pool-Party ins Prienavera. Man konnte sogar draußen schwimmen.

Von 21 bis 2 Uhr steppte im Spaßbad der Bär. Und die Verantwortlichen seitens der Priener Tourismus GmbH (PTG) und der Discothek "Eiskeller" sahen sich in ihrem Aufwand bestätigt. Sogar aus der Nähe von Altötting und aus dem nahen Salzburg hatte es die zumeist jungen Besucher zwischen 18 und 25 Jahren nach Prien gezogen. "Für das Image des Prienavera war die Veranstaltung auf jeden Fall gut", zeigte sich Betram Vogel, der Geschäftführer der PTG, überzeugt.

Die erste Pool-Party im Prienavera war ein Kooperationsprojekt, dass die PTG zusammen mit dem Betreiber des "Eiskellers", Michael Schlander, und der Prienavera-Gastronomie von Peter Birkenbeul gemeinsam stemmten. Gerade beim Thema Personal bedeutet dies viele Vorteile für die PTG, denn die vier Bars wurden von den Mannschaften von Schlander und Birkenbeul betrieben.

In dieser Nacht durfte nur der Besucher ins Prienavera gehen, der Badesachen anhatte. Und das Schuhwerk musste draußen bleiben. Nur Badeschlappen bildeten eine Ausnahme. Elke Hedderich und Andreas Freier vom Prienavera verwiesen auf den großen Unterschied zu der "Nacht in Weiß", die im Sommer stattfindet und bei der Baden in den vier Becken nicht gestattet ist. Speziell für die Pool-Party hatten die Verantwortlichen auch Wasserspiel-Geräte zur Verfügung gestellt.

Bei tiefen Minusgraden: Das Außenbecken war geöffnet

Christoph Osterhammer, der seitens der PTG zu wesentlichen Teilen mit der Organisation betraut war, freute sich: "Die Stimmung ist einfach bombastisch", so sein Fazit um ein Uhr in der Nacht. Die jungen Leute hatten fast alle Badebekleidung an und tanzten zu den Sounds von "DJ ND AgeMoon und Whity Whiteman", die auch beide im Eiskeller auflegen und sehr gut beim Publikum ankommen. Sogar das Außenbecken war in dieser Nacht geöffnet, aber die Temperaturen von gut 15 Grad unter dem Gefrierpunkt ließen die meisten drinnen plantschen.

Die Mischung aus Badespaß und Disco sorgte aber auch dafür, dass die Verantwortlichen die größte Sorgfalt auf das Thema "Sicherheit" legten. Zehn Mann zählte das Team der Wasserwacht Prien-Rimsting, die ehrenamtlich die Becken immer im Blick hatten. Zwölf Sicherheitskräfte sorgten zusätzlich für die Sicherheit im Prienavera.

Die Party im Prienavera

Die ultimative Poolparty am 26.01.2013

Osterhammer zeigte sich überzeugt von der Zusammenarbeit zwischen PTG, Eiskeller und Prienavera-Gastronomie. Er hatte sich auch bereits eine Übersicht verschafft, aus welchen Gegenden die Besucher angereist waren. So waren viele Eiskeller-Stammgäste unter den Besuchern, viele aus dem Bereich zwischen Rosenheim und Traunstein, aber auch "enorm viele Österreicher".

Eine fünfköpfige Gruppe aus der Nähe von Altötting war per Auto nach Prien gekommen. Und einer der jungen Leute berichtete, dass sie zuvor auch schon mal bis nach Erding in die dortige Therme gefahren seien, um an einer Pool-Party teilzunehmen. Die fünf lobten vor allem die gute Musik.

Wie kriegen die bis morgen den Pool sauber?

"Die Idee ist einfach saugut", befand der 19-jährige Alexander Führen aus Prien. Auch er fand die Musik prima und bemerkte lachend: "Ich frage mich, wie die bis morgens den Pool sauber kriegen wollen." Osterhammer hatte zuvor schon darauf verwiesen, dass ab vier Uhr morgens ein verstärkter Reinigungstrupp eingesetzt werde.

Vom Konzept überzeugt war auch Bertram Vogel. "Das ist ein ganz anderes Format als die 'Nacht in Weiß' und vor allem für junge Leute gedacht", so der PTG-Geschäftsführer. "Wir haben einfach super Partner." Und die Qualität des Eiskellers sei mit der des Prienaveras vereint. Natürlich seien die Verantwortlichen mit der Premiere auch "ein gewisses Risiko" eingegangen. Vogel betonte den großen Aufwand und außerdem dass, "wir allergrößten Wert auf die Sicherheit gelegt haben". Dabei galt sein besonderer Dank den Einsatzkräften von Wasserwacht und Sicherheit.

Wer mit dem Auto anreiste, der konnte sich kostenlos auf den Prienavera-Parkplatz hinstellen. Der Chiemgauer Nachtexpress fuhr das Prienavera in dieser Nacht ebenfalls an.

daa/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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