Auf dem Weg zu einer neuen Kapelle

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Ein Förderverein unterstützt jetzt den Neubau der Krankenhauskapelle. Auf unserem Bild sind zu sehen (von links) Gründungsmitglied Professor Dr. med. Christoph von Ritter, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Kassenprüfer Martin Kollmannsberger und Hans-Jürgen Schuster, stellvertretender Vorsitzender Bürgermeister Jürgen Seifert, Erste Vorsitzende Hildegard Waas, Pfarrer Josef Götzmann, Pfarrerin Christine Wackerbarth, Gründungsmitglied Michaela Freiherrin von Aufseß, Schatzmeister Ferdinand Thalhammer und Schriftführer Gunther Kraus.

Prien - 18 Gründungsmitglieder haben jetzt einen Förderverein Krankenhauskapelle Romed-Klinik Prien aus der Taufe gehoben. Zweck des Vereins ist es, bei der Gestaltung der neuen Krankenhauskapelle mitzuwirken.

Insbesondere will er Mittel für die architektonische, liturgische und künstlerische Ausgestaltung der Kapelle sowie für die Kirchenmusik beschaffen. Nach der Fertigstellung soll auch für die laufende Pflege und Unterhaltung der Kapelle gesorgt werden.

Die beiden Krankenhausseelsorger Pfarrer Josef Götzmann und Pfarrerin Christine Wackerbarth hießen die Gründungsmitglieder in der Romed-Klinik willkommen. Notar a.D. Dr. Friedrich von Daumiller leitete die Versammlung. Die Gründungsmitglieder wählten Hildegard Waas zur Ersten und Priens Bürgermeister Jürgen Seifert zum Zweiten Vorsitzenden.

Waas betonte die Bedeutung der Klinikseelsorge gerade in einer Zeit, in der das Gesundheitswesen verstärkt von Unpersönlichkeit, Zeit- und Kostendruck geprägt sei. Unter diesen Rahmenbedingungen sei es um so wichtiger, dass sich die Seelsorger in einem würdigen Umfeld um das geistige und seelische Wohl der Patienten kümmern können. Dies kann laut der Vorsitzenden jedoch nur geschehen, wenn auch die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Seifert betonte, dass ihm die Klinikseelsorge eine Herzensangelegenheit sei. Der Rathauschef sah gerade auch die örtliche Politik in einer besonderen Verantwortung.

Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, der auch dem Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft der Romed-Kliniken angehört, meinte, dass ihm die angemessene Berücksichtigung der Klinikseelsorge als Ausdruck des menschlichen Gesichts des Krankenhausbetriebs ein wesentliches Anliegen sei. Stöttner sagte zu, dem Verein stets unterstützend zur Seite zu stehen.

Schatzmeister des neuen Vereins ist Steuerberater Ferdinand Thalhammer, Schriftführer Rechtsanwalt Gunther Kraus. Die beiden Klinikseelsorger gehören als "geborene Mitglieder" ebenfalls der Vorstandschaft an. Rechnungsprüfer sind Jürgen Schuster und Martin Kollmannsberger.

re/Chiemgau-Zeitung

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