Einweihung im November

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Prien - Die neue Kapelle in der Romed-Klinik Prien wird voraussichtlich im November eingeweiht. Während der letzten Bauphase in der Klinik ist sie über einen Aufzug zugänglich.

Seit der Gründung im Juli 2010 engagiert sich der Förderverein für die Ausgestaltung der neuen Kapelle im Seebettenhaus der Klinik. In der Jahreshauptversammlung gab die Vorsitzende Hildegard Waas einen Überblick über die Entwicklung im vergangenen Vereinsjahr und die Kostenverteilung.

Sebastian Weyerer leitete die Neuwahlen des Vorstands und der Rechnungsprüfer, die alle einstimmig wiedergewählt wurden: Erste Vorsitzende ist Hildegard Waas, Zweiter Vorsitzender Bürgermeister Jürgen Seifert, Schatzmeister Ferdinand Thalhammer, Schriftführer Gunther Kraus, Erster Rechnungsprüfer Hans-Jürgen Schuster, Zweiter Rechnungsprüfer Martin Kollmannsberger.

Vorstandschaft im Amt bestätigt

Den zahlreich erschienenen Mitgliedern berichtete die Vorsitzende über die erfreulichen Baufortschritte im vergangenen Jahr. Als Repräsentantin des Vereins und Sprecherin der Klinikseelsorger konnte die Vorsitzende in diversen Abstimmungsgesprächen Wünsche zur Raumgestaltung, Belüftung und Medienausstattung einbringen und so Einfluss auf die künftige Gestaltung der Kapelle nehmen. Für die Planer und das Ordinariat war durch die Gründung des Vereins zunächst eine ungewohnte Situation entstanden, da eine derartige lokale Beteiligung und Einflussnahme bei der Gestaltung von Krankenhauskapellen nicht alltäglich ist.

Das Ordinariat der katholischen Erzdiözese übernimmt alle Kosten für die künstlerische und liturgische Ausstattung und die Stühle. Die evangelische Landeskirche stellt Mittel aus einem kürzlich eingerichteten Fonds für ökumenische Aufgaben in der Klinikseelsorge zur Verfügung, die zweckgebunden für Kirchenkunst sind. Der Förderverein finanziert im ersten Planungsabschnitt die Investionen, die nicht im Budget enthalten sind, aber den Patienten und der Klinikseelsorge zugute kommen.

Die Kapelle wird voraussichtlich im November eingeweiht. In der letzten Bauphase der Klinik ist sie über einen Aufzug zugänglich, der direkt in der Kapelle mündet, aber durch einen Paravent mit Marienort abgeteilt wird. Die Glasflächen dieses Raumteilers werden später in die Doppelflügeltüren eingebaut.

Die Vorsitzende dankte allen Spendern und Mitgliedern für das bisher geleistete Engagement und bat um weitere Unterstützung. Dank der Spenden hat der Verein sein erstes Etappenziel erreicht. Zukünftig wird der Verein verstärkt im künstlerischen und spirituellen Bereich tätig. So ist an der Südwand der Kapelle ein hinterleuchteter Kreuzweg geplant. Er soll neben dem Thema der Auseinandersetzung mit dem Leiden auch die Hoffnung stärken - schließlich endet nach christlicher Überzeugung das Leben nicht im Tod, sondern in der Auferstehung. Dieser "Hoffnungsweg" ist eine wesentliche Botschaft für die Genesung der Patienten.

re/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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