Geschlossener Aufstand der GWC-Mitarbeiter

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Bad Endorf - Voller Sitzungssaal: Über 60 Mitarbeiter der Gesundheitswelt Chiemgau (GWC) kamen geschlossen zur jüngsten Marktgemeinderatssitzung. Ihre Forderung:

Die Forderung der GWC-Mitarbeiter: Die Marktgemeinde müsse als Mehrheitsaktionärin nun endlich Farbe bekennen, was sie ihrerseits gegen die Schieflage des Konzerns unternehmen möchte.

Wie die OVB-Heimatzeitungen am Donnerstag berichten, sollen die Gemeinderäte mit Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben an der Spitze öffentlich machen, wie es im Einzelnen mit den Pachtverträgen, die ganz wesentlich dafür verantwortlich waren, dass der Konzern eine Drohverlustrückstellung anzeigen musste und so in Schieflage geriet, weitergehen soll.

Die GWC-Mitarbeiter wurden aber enttäuscht, denn der in ihren Augen entscheidende Punkt - die Besprechung der Pachtverträge und der Feststellungsklage - hatte es offensichtlich gar nicht auf die Tagesordnung geschafft.

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Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben zeigte sich von der Demonstration des Betriebsrates durchaus beeindruckt, wie sie im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen erklärte. Allerdings sei bereits in der Sitzung vom 26. Februar einstimmig beschlossen worden, dass die "Marktgemeinde die ordentliche Kündbarkeit der Pachtverträge nicht bestätigen kann". Sie fordere die Konzernleitung auf, ein "Zukunftskonzept, das den Weg der Therme für die nächsten fünf Jahre" aufzeigt, auf den Tisch zu legen. Denn einfach auf Gelder aus den Pachtverträgen verzichten, könne sich die Gemeinde nicht leisten.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © GWC

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