Bahn-Vorfall: War doch alles ganz anders?

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Bad Endorf - Über den Zwischenfall am Endorfer Bahnhof vom vergangenen Wochenende gibt es neue Erkenntnisse. Die Bundespolizei ermittelt nun in zwei Richtungen:

Wie rosenheim24.de berichtete, ereignete sich am vergangenen Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Endorfer Bahnhof ein Zwischenfall. Laut Aussagen der Bayerischen Oberlandbahn kam es um 23.50 Uhr zu "Unregelmäßigkeiten beim Ein- und Aussteigen" am dort zwischenzeitlich haltenden Zug.

Bei dem Vorfall wurden drei Personen durch Abschürfungen und Prellungen an den Beinen verletzt. Ein anonymer Zeuge will gesehen haben, dass der Zug mit offenen Türen losgefahren sei, obwohl sich noch Personen im Einstiegsbereich befunden hätten.

Doch war in Wirklichkeit alles ganz anders? Einige unserer User teilten uns auf rosenheim24.de sowie unserer Facebook-Seite mit, dass der Zwischenfall nicht auf ein Fehlverhalten des Zugpersonals zurückzuführen sei.  Stattdessen soll eine Gruppe junger Männer versucht haben, trotz bereits geschlossener Türen noch in die Bahn einzusteigen. Sie sollen den Vorfall somit verursacht haben.

Bundespolizei ermittelt in beide Richtunge

Neuen Erkenntnissen zufolge besteht laut Bundespolizei nun auch der Verdacht einer Straftat - dem "gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr". Die Pressestelle bestätigte auch auf Anfrage von rosenheim24.de, dass auch in diese Richtung ermittelt werde. Wie die Bundespolizei mitteilte, werden die Geschädigten sowie das Personal des betroffenen Zuges in der kommenden Woche zur Zeugenvernehmung geladen, um Klarheit in der Sache zu erlangen.  

Wir halten Sie auf dem Laufenden...

sst

Quelle: rosenheim24.de

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