Tetrafunk: Zweifel werden immer größer

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Bad Endorf – Der Gemeinderat von Bad Endorf hat nun über einen möglichen Standort von Tetrafunk-Masten auf Gemeindegebiet entschieden. Hier sehen Sie das Ergebnis:

Sie sind ein notwendiges Übel bei der Einführung des neuen Polizei-, Behörden- und Rettungsfunks BOS: Die Masten. Derzeit werden von der beauftragten Firma Telenet GmbH immer noch fieberhaft Standorte für diese gesucht. Immer mehr Gemeinden wehren sich jedoch gegen die Einführung des Tetrafunks. Neben der Gemeinde Samerberg und Frasdorf, folgt nun auch die Gemeinde Bad Endorf.

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In der jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat gegen ein Aufstellen der Funkmasten auf Gemeindegebiet. Weiter wollen die Bad Endorfer Gemeindevertreter das Moratorium von der Umwelt- und Verbraucherorganisation „diagnose > Funk“ unterstützen.

In dem Moratorium zweifelt die Organisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung „an der Tauglichkeit, der Finanzierbarkeit und der Gesundheitsverträglichkeit des neuen BOS-Digitalfunks“. Eine objektive Erörterung von Pro und Contra zu TETRA sei weiter "dringend erforderlich".

Ganz gegen den neuen Rettungsfunk will sich die Gemeinde im Chiemgau allerdings nicht stellen. So wurde weiter vom Gemeinderat entschieden, die Telenet GmbH, die das Standortmanagement für den Freistaat Bayern übernommen hat, auf der Suche nach einem anderen Standort, außerhalb des Gemeindegebietes, zu unterstützen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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