Zug-Vorfall in Bad Endorf - drei Verletze!

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Bad Endorf - Am Wochenende kam es am Bahnhof zu einem Zwischenfall mit drei Verletzten. Der Zug soll während der Ein- und Ausstiegsphase ohne Vorwarnung angefahren sein.

Laut der Aussage eines anonymen Zeugen (Identität ist der Redaktion bekannt) kam es am Samstagabend um 23.50 Uhr zu dem folgenschweren Zwischenfall. Während der Ein- und Ausstiegsphase am Endorfer Bahnhof soll der Zugführer den Zug als abfahrbereit gemeldet haben, obwohl sich noch Fahrgäste in der Tür befanden.

Daraufhin soll der Lokführer die Bahn in Bewegung gebracht haben. Dabei soll ein gerade aussteigender Mann aus dem Zug auf eine wartende Gruppe Jugendlicher gestürzt sein. Drei Personen sollen leicht verletzt worden sein, neun weitere seien am Bahnsteig zurückgeblieben. 

Die Bundespolizei bestätigte den Vorfall auf Nachfrage von rosenheim24.de. Es sei zu Unregelmäßigkeiten beim Ein- und Aussteigen sowie der Anfahrt gekommen. Jetzt ermittelt die Polizei zu den Ursachen des Unfalls. Zudem wurden die drei verletzten Fahrgäste auch von der Pressestelle der Bundespolizei bestätigt: Die Personen haben sich Schürfungen und Prellungen an den Beinen zugezogen.

Update: Bayerische Oberlandbahn nimmt Stellung:

Jetzt nahm die Pressestelle der Bayerische Oberlandbahn (BOB) Stellung: Der Zug, der bei dem Vorfall im Einsatz war, war kein Zug der BOB, sondern ein Leih-Zug der Deutschen Bahn, welche auch das Personal zur Verfügung stellt. Zu dem Zwischenfall selbst, will die BOB zu diesem Zeitpunkt keine Aussagen machen, da die Ermittlungen noch andauern.

sst

Quelle: rosenheim24.de

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